Gender-Kultur, Partnerwahl und nonverbale Kommunikation
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Indikatoren der Gender-Kultur und soziale Prägung
Indikatoren für die Gender-Kultur haben sich in unserer und vielleicht in allen Kulturen der Welt entwickelt, um Frauen von Männern zu unterscheiden. Man könnte sie als „Uniformen der Geburt“ bezeichnen. Obwohl wir uns als Kleinkinder sehr ähnlich sind, findet eine ständige Verstärkung von Verhaltensmustern statt. Zum Beispiel spielt ein Junge eher Fußball, während ein Mädchen mit Puppen spielt. Die Gesellschaft und die Massenmedien üben großen Einfluss auf die Bevölkerung aus, indem sie Konventionen wie Kleidung und Pflegeprodukte vorgeben, um die Geschlechterrollen erfolgreich zu erfüllen. Während wir uns bei der Geburt körperlich kaum unterscheiden, bilden sich in der Phase der Jugend sekundäre Geschlechtsmerkmale (wie Brüste) heraus. Wenn diese Merkmale zusätzlich durch tertiäre Eigenschaften wie Haarschnitt, Kleidung und Mentalität unterstützt werden, festigen sich die bestehenden Geschlechterdifferenzen gegenüber der ursprünglichen Einheitlichkeit.
Die Evolution des Begehrens: Kriterien der Partnerwahl
David Buss spricht in Kapitel 2 von „Die Evolution des Begehrens“ über seine Dissertation und die Anforderungen, die Frauen bei der Partnerwahl festlegen sollten. Ziel ist es, den Partner zu finden, der in allen Bereichen am vorteilhaftesten für sie und ihre Nachkommen ist. Ein zentraler Aspekt ist die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, da ein guter sozialer Status eine stärkere Kontrolle über Ressourcen bedeutet. Dies schließt Nahrung, Wohnraum, Zugang zur Gesundheitsversorgung und bessere Möglichkeiten für die Kinder ein. Zudem suchen Frauen oft Partner, die etwas älter sind als sie selbst, da diese als stabiler, reifer und fähiger gelten, Ressourcen für die Familie zu sichern. Der Altersunterschied sollte jedoch nicht zu groß sein, damit der Partner nicht verstirbt und die Familie ungeschützt zurücklässt. Weitere wichtige Kriterien sind Ehrgeiz im Beruf, Zuverlässigkeit, Stabilität, Intelligenz, Gesundheit sowie Größe und Stärke. Je ausgeprägter diese Merkmale sind, desto größer ist der Wunsch der Frauen nach einer Bindung. Dabei steht oft nicht das rein sexuelle Verlangen im Vordergrund, sondern der mütterliche Instinkt und die Notwendigkeit, für sich und die Kinder vorzusorgen.
Grundlagen der nonverbalen Kommunikation
Die nonverbale Kommunikation ist eine wechselseitige Interaktion, die aus sozialen und gestischen Zeichen besteht. Diese Form der visuellen Kommunikation ist der verbalen oft überlegen, da sie unmittelbar, fast unkontrollierbar und unbewusst abläuft. Dennoch ist sie in gewisser Weise eingeschränkt, da die verbale Kommunikation stärker von Raum und Zeit abhängt.
Die Bedeutung der Kinesik
Die Kinesik untersucht alle Verhaltensmerkmale, die entweder natürlich oder kulturell bedingt ausgesendet werden.