Genetische Grundlagen und geologische Gefahren
Eingeordnet in Geologie
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 5,31 KB
Der genetische Code
Der genetische Code beschreibt das Korrespondenzverhältnis zwischen den Nukleotiden eines Polynukleotids und den Aminosäuren.
Der genetische Code ist universell, das heißt, alle Lebewesen teilen denselben genetischen Code, von Bakterien bis zum Menschen. Dies ist ein weiterer Beweis für die Einheit des Lebens: Wir alle sind evolutionäre Verwandte.
In einer Nukleinsäure gibt es vier verschiedene Arten von Nukleotiden, die durch ihre Basen vertreten sind. Proteine bestehen aus 20 verschiedenen Aminosäuren.
Seismisches Risiko
Die Bereiche mit der größten tektonischen Aktivität weisen die höchste seismische Aktivität auf. Andere Ursachen für tektonische Bewegungen sind vulkanische Aktivität, Bodenbewegungen, Explosionen, die Extraktion und Injektion von Flüssigkeiten, das Befüllen von Reservoirs usw.
Große Erdbeben verursachen in sehr kurzer Zeit enorme Katastrophen. Die wichtigsten Merkmale sind:
- Bodenerschütterungen: Diese führen zum Einsturz von Gebäuden. Die meisten Todesfälle ereignen sich, wenn Gebäude zusammenbrechen.
- Bodenverdrängung: Diese findet entlang von Bruchlinien statt.
- Landbewegungen: Ein heftiges Erdbeben kann je nach Beschaffenheit des Geländes Tausende von Erdrutschen auslösen.
- Flutwellen (Tsunamis): Eine Reihe schnell bewegter Wellen, die durch eine vertikale Verschiebung des Meeresbodens und die damit verbundene Verdrängung großer Wassermassen entstehen. Sie werden anhand der Wellenhöhe gemessen.
Vorhersage von Erdbebenrisiken
Erdbeben werden durch Bodenerschütterungen, Bodendeformationen, Änderungen in elektrischen und magnetischen Feldern, den Wasserstand in Brunnen sowie Radon-Emissionen und andere Gase entlang von Bruchlinien untersucht. Diese Phänomene werden zur Vorhersage genutzt, wobei darauf hinzuweisen ist, dass sie auch einzeln oder gemeinsam auftreten können, ohne dass ein seismisches Ereignis folgt. Daher sind sie keine zuverlässigen Indikatoren für ein unmittelbar bevorstehendes Erdbeben.
Seismische Risikoprävention
Die einzig wirksame Maßnahme zur Minderung der Erdbebenfolgen ist die Identifizierung von Gebieten mit erhöhtem Risiko und die Reduzierung potenzieller Schäden. Prävention sollte die Integrität von Ausrüstung und Infrastruktur gewährleisten sowie Hilfsdienste nach einem schweren Erdbeben sicherstellen. Die Schadensminderung hängt von der Umsetzung besonderer Maßnahmen in den am stärksten gefährdeten Gebieten ab.
Vulkanische Gefahren
Vulkanische Gefahren sind für die Bevölkerung oft weniger offensichtlich als seismische Risiken, da Vulkane über lange Zeit inaktiv sein können, was ein falsches Gefühl der Sicherheit vermittelt. Dennoch sind Vulkanausbrüche sehr gefährliche Phänomene, die zu großen Katastrophen führen können.
Die bei einem Ausbruch freigesetzte Energiemenge entspricht der eines Erdbebens der Stärke 6 bis 8,5, wobei die Freisetzung im Gegensatz zu Erdbeben nicht sofort, sondern schrittweise erfolgt.
Das Risiko wird dadurch erhöht, dass Millionen von Menschen weltweit in potenziell gefährlichen vulkanischen Gebieten leben, angelockt durch die fruchtbaren Böden.
Prävention vulkanischer Gefahren
Der einzige Weg, die Auswirkungen eines Vulkanausbruchs zu begrenzen, ist die Vorhersage des Ereignisses. Dies erfordert eine sorgfältige und ständige Überwachung des Vulkans, um die Anzeichen einer unmittelbar bevorstehenden Eruption zu erkennen.
Die Vorläufer von Vulkanausbrüchen ähneln denen, die beim Eindringen von Magma in Risse nahe der Oberfläche auftreten, was genaue Vorhersagen über den Zeitpunkt der Explosion erschwert. Nur 1 % der als aktiv geltenden Vulkane wird durch Sensoren und Messgeräte überwacht.
Studien zur Ausbruchsrisikoabschätzung
- Seismik: Erdbeben in der Nähe des Vulkans nehmen zu, wenn ein Vulkan aktiv wird.
- Bodenverformung: Anhebungen durch aufsteigendes Magma werden durch Neigungssensoren, GPS-Systeme usw. erfasst.
- Geophysik: Veränderungen in magnetischen und elektrischen Feldern sowie Wärmestromvariationen treten auf, wenn Magma an die Oberfläche steigt.
- Gravimetrie: Anomalien im Wert der Schwerkraft treten auf, wenn Magma aufsteigt.
- Hydrothermale Quellen: Chemische Veränderungen in Quellen deuten auf den Aufstieg von Magma hin.
Gefahren durch Vulkane
- Explosivität: Die Heftigkeit der Eruptionen ist umso höher, je größer die Viskosität und der Gasgehalt des Magmas sind.
- Auswurfprodukte: Materialien, die bei explosiven Eruptionen in die Luft geschleudert werden, können je nach Höhe und Windrichtung große Gebiete betreffen.
- Lahare: Schlamm- und Lavlawinen sowie Erdrutsche, die durch rasch schmelzenden Schnee, Eis oder starken Regen während eines Ausbruchs entstehen.
- Lavaströme: Wenn das Magma flüssig ist und wenig Gas enthält, bilden sich große Lavaströme. Ihr Einflussbereich überschreitet meist nicht 30 km, verursacht aber umfangreiche materielle Schäden und versiegelt den Boden.