Geografie und Demografie Argentiniens: Klima und Bevölkerung
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Klimazonen in Argentinien
- Subtropisch ohne Trockenzeit: Nordosten
- Trockene Subtropen: Nordwest-Zentralregion
- Subtropisch: Zentraler Westen
- Trockenes Höhenklima: Nordwesten
- Gemäßigtes Klima: Buenos Aires, Zwischenstromland und Zentralregion
- Trockenes Klima der Mitte: Zentrale Region, Extra-Anden, Patagonien und der Norden
- Trockenes Kälteklima: Patagonische Hochebene
- Kaltes, nasses Klima: Bergtäler
- Antarktisches Klima: Südpol
Wasserscheiden und Flusssysteme
Wasserscheiden sind Gebiete, in denen das Wasser entlang des Gefälles in Binnengewässer abfließt. Die meisten Becken werden von einem Hauptfluss und seinen Nebenflüssen durchzogen, die ein Netzwerk bilden.
Flussbecken-Typen
- Exorheisch: Das Wasser der Flüsse mündet in das Meer.
- Endorheisch: Die Flüsse fließen in Seen oder Teiche.
Das Rio-de-la-Plata-Becken ist ein bedeutendes Einzugsgebiet, das sich über Brasilien, Paraguay, Bolivien, Argentinien und Uruguay erstreckt und eine wichtige Energiequelle darstellt.
Biome in Argentinien
Zu den wichtigsten Biomen zählen: der Oranense-Wald, der Tucumán-Wald, der Misiones-Dschungel, der Chaco-Wald, die Chaco-Parklandschaft, die Hochsteppe, das Pampa-Grasland, die Bergregionen, der Südwald, die patagonische Steppe und das antarktische Biom.
Wasserressourcen
Der Guarani-Aquifer ist eines der größten unterirdischen Wasserreservoirs der Welt mit einer Fläche von etwa 1.190.000 km².
Demografische Entwicklung
Bevölkerungswachstum
Das Bevölkerungswachstum verlief zwischen 1895 und 1914 sehr rasch. Im Laufe des 20. Jahrhunderts verlangsamte sich diese Entwicklung deutlich.
Überalterung der Bevölkerung
Ein großer Anteil der Bevölkerung besteht aus jungen Erwachsenen und Kindern.
Migration
Argentinien ist ein klassisches Einwanderungsland. Während früher viele Migranten aus Europa kamen, stammen heute fast 70 % der Migranten aus den Nachbarländern (vor allem Bolivien, Paraguay und Chile).
Lebensbedingungen
Zur Beurteilung der Lebensqualität werden Faktoren wie die Befriedigung von Grundbedürfnissen, die Lebenserwartung sowie die Haushaltsmerkmale und die Infrastruktur herangezogen. Aktuell leben mehr als 40 % der Bevölkerung in Armut.