Geografie Spaniens: Flüsse, Seen und Bodenbeschaffenheit

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Einflussfaktoren auf die Flüsse der Halbinsel

Zu den Einflussfaktoren auf die Flüsse der Iberischen Halbinsel gehören das Klima (Niederschlag und Temperaturen), das Relief, die Lithologie, die Vegetation sowie das menschliche Handeln. Die Regime werden oft als Regen-Nival-Joint (pluvio-nival) bezeichnet.

Arten von Einzugsgebieten

Exoreische Becken: Wasser fließt in das offene Meer. Endorheische Becken (Cuenda endorreica): Wasser fließt ins Binnenland. Arreische Wasserbecken: Das Wasser fließt nicht ab.

Merkmale spanischer Flüsse

  • Anthropogene Regime: Durch den Menschen beeinflusst.
  • Asymmetrie der Aspekte: Dominanz des Atlantiks.
  • Unregelmäßige Flüsse: Bedingt durch unregelmäßige Regenfälle.
  • Niedriger durchschnittlicher Durchfluss: Abhängig von Niederschlag, Verdunstung und der Oberfläche des Flusses.
  • Durchlässige kalkhaltige Böden.

Die Seen in Spanien

Die Seen bestehen aus Süß- und Brackwasser. In strukturschwachen Gebieten erreichen sie eine gewisse Tiefe. Man unterscheidet endogene, geschichtete Seen, die sich oft auf einer Höhe von bis zu 2500 m befinden und durch Kräfte im Inneren der Erde verursacht werden:

Endogene Seen

  • Tektonische Seen: Entstanden durch Faltungen oder Verwerfungen.
  • Vulkanische Seen: Zum Beispiel überschwemmte Mondkrater.

Exogene Seen

Exogene Seen werden durch äußere Kräfte verursacht:

  • Gletscher, Karstgebiete (Kalkstein), Windkraftanlagen (durch Wind erodierte Gebiete), Seen in Küstengewässern und endorheische Seen (wenn das Wasser nicht stark genug ist, um einen Fluss zu bilden).

Gemeinsame Entstehung: Der See von Banyoles ist beispielsweise tektonisch und endorheisch geprägt.

Feuchtgebiete (Wetlands)

Feuchtgebiete umfassen Landstriche mit seichtem, unbeständigem Wasser, das im Sommer verschwinden kann. Beispiele sind die Feuchtgebiete von La Mancha (Tablas de Daimiel, Lagunas de Toledo) sowie das Mar Menor und das Ebro-Delta. Anliegerstaaten-Feuchtgebiete werden als Galachos bezeichnet (2600).

Aquifere (Grundwasserleiter)

Ein Aquifer ist eine Ansammlung von gefiltertem Grundwasser über einer wasserdichten Schicht. Das Wasser kann in Flüsse abfließen oder als Quellen (Federn) austreten. Die Ausbeutung wird durch die Hydrographischen Konföderationen gesteuert. Die Gefahren bestehen häufig in Übernutzung, Versalzung und Umweltverschmutzung (400).

Bodenbeschaffenheit (Soil)

Das Fundament ist das Substrat, aus dem der Boden gebildet wird. Das Klima und die Niederschläge beeinflussen die chemischen und biologischen Prozesse. Weitere Faktoren sind die Topographie (Erosion / Sedimentation), lebende Organismen (Pflanzen und Tiere) sowie die Zeit, da es Jahrhunderte dauert, bis sich ein Boden bildet.

Silikatgestein (z. B. Kantabrien)

  • Feuchte Braunerde: Saure Böden, aber landwirtschaftlich nutzbar.
  • Ranker: Wenig verändert und von geringer Dicke.
  • Podsol-Boden: Boden mit viel Humus.

Kalksteingestein (z. B. Kantabrien)

  • Kalkhaltige Braunerde: Sehr gut für den Anbau geeignet.
  • Terra fusca: Typisch für Wälder.

Mittelmeerregion

  • Südliche Braunerde: Sauer, wenig Humus, locker und kieselsäurehaltig.
  • Mediterrane Roterde: Sehr gut für den Anbau geeignet.
  • Terra rossa: Bestehend aus Lehm und Kalk.

Weitere Bodentypen

  • Azonaler Boden: Ohne bestimmte sichtbare Horizonte.
  • Interzonale Böden: In der Entstehung (Schwemmland, Sand etc.).
  • Antisuelos: Vulkanische Böden.
  • Serozem-Boden: Schlechte Böden, humusarm, weißlich und ohne Vegetation.

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