Geografische Strukturen und Entwicklung Venezuelas
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Geografisches Gebiet
Kombination von physischen Elementen (Erde, Meer und Himmel), die die natürlichen Eigenschaften der verschiedenen Regionen, deren Form und Material bilden und auf deren Grundlage Staaten ihre Regeln festlegen.
Geografische Landschaft
Gesamtheit physikalisch-natürlicher Elemente mit eigenen Merkmalen, die ein bestimmtes Gebiet prägen.
Geografische Landschaftstypen
- Natürliche geografische Landschaften: Die Elemente der Landschaft sind natürlich, ihre Entstehung wurde jedoch durch den Menschen beeinflusst (z. B. Relief, Geologie, Klima, Boden, Wasser, Vegetation und Fauna).
- Kulturelle Landschaften: Der Mensch ist der Schöpfer der wichtigsten Elemente, wie zum Beispiel: Bevölkerung, Wohnen, Produktion und Kommunikation.
Orogene Kräfte
Die Transformation der geografischen Landschaft findet in jedem Gebiet statt.
Gliederung des venezolanischen Raums
- Küstenregion: Hier entwickelten sich landwirtschaftliche Zentren, die zur Versorgung der größten Bevölkerungskonzentrationen dienten.
- Zentrale Ebenen (Llanos): Die Viehzucht war die beherrschende Kraft. Das Zentrum dieser Aktivitäten waren die zahlreichen Herden, die über die Weite verstreut waren; es gab kaum eine Konzentration der Bevölkerung.
- Guayana: Da hier der Dschungel vorherrschte, gab es keine große Bevölkerung, sondern nur vereinzelte Gruppen von Bergleuten oder Holzfällern.
Wandel des venezolanischen Raums im 20. Jahrhundert
Bis zum ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts war die Landwirtschaft rückläufig, doch die Entdeckung von Öl führte zur Transformation der venezolanischen Landschaft. Die Folgen waren:
- Ländlicher Raum: Die pflanzliche und tierische Produktion wurde zugunsten der Ölzentren aufgegeben.
- Städtischer Raum: In der Nähe der Ölfelder konzentrierten sich Arbeitermassen, was zu Engpässen in allen Bereichen führte.
- Sozioökonomische Schichten: Es entstanden das Proletariat, die Bourgeoisie sowie angestellte Fachkräfte und Kaufleute.
Physikalische Eigenschaften Venezuelas
Die venezolanische Landschaft besteht aus Bergen, Ebenen, Flüssen, Meeren und Seen. Diese Elemente geben dem Land seine charakteristischen Muster. Die physischen Eigenschaften strukturieren das Relief, das sich in zwei wertvolle Bereiche unterteilt: Hügelland und Ebenen. Diese beiden Regionen bilden eine große Einheit mit einer Fläche von 916.445 Quadratkilometern.
Folgen der geografischen Lage Venezuelas
- Erleichterung der Handelsbeziehungen mit entwickelten und weniger entwickelten Ländern auf dem amerikanischen, europäischen und afrikanischen Kontinent.
- Die Äquidistanz zwischen dem Norden und dem südamerikanischen Kontinent wertet Venezuela als Knotenpunkt auf, der die interamerikanische Kommunikation und den Austausch mit anderen Ländern rund um den Globus ermöglicht.