Geographische Strömungen und internationale Organisationen
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Geographische Strömungen
Quantitative Geographie
Vertreter: Wien, EEUU, Circulo und Christaller. Das Hauptziel besteht darin, Gesetze über die Lage und Verteilung geographischer Phänomene zu formulieren. Dies basiert auf einer allgemeinen Theorie. Dazu müssen eine wissenschaftliche Methode und rationale Schritte befolgt werden, um Hypothesen experimentell zu überprüfen. Um Objektivität zu gewährleisten, muss eine präzise Sprache verwendet werden.
Geographie der Wahrnehmung und des Verhaltens
Menschen entscheiden über ihr Verhalten auf der Grundlage ihrer räumlichen Wahrnehmung. Informationen werden aufgenommen und durch ein System individueller Werte gefiltert. Dadurch kann die gleiche Wirklichkeit von verschiedenen Personen unterschiedlich wahrgenommen werden.
Radikale Geographie
Vertreter: Deutschland, Yves Lacoste und die Frankfurter Schule. Sie basiert auf radikalem linken Denken und kritisiert die Widersprüche und Folgen des Kapitalismus, um Menschen dazu zu bewegen, sich an der Schaffung neuer Formen der Wirtschafts- und Gesellschaftsorganisation zu beteiligen. Sie führt das Konzept des sozialen Produkts ein: das Ergebnis menschlicher Aktivitäten in jedem historischen Augenblick, in dem der Raum gestaltet wird.
Humangeographie
Vertreter: Großbritannien, Antipode-Magazin-Gruppe. Sie strebt ein empathisches Verständnis an und untersucht die subjektive Welt, die als Mischung aus Fakten, Werten und persönlichen Erfahrungen konzipiert ist.
Internationale Organisationen
Weltbank
Die Weltbank ist ein Gremium innerhalb der Vereinten Nationen, das 1944 geschaffen wurde, um Entwicklungsländern durch zinsgünstige Darlehen, zinslose Kredite und Subventionen bei der Armutsbekämpfung zu helfen. Sie besteht aus zwei Institutionen:
- IBRD: Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (konzentriert auf Länder mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit).
- IDA: Internationale Entwicklungsorganisation (konzentriert auf die ärmsten Länder).
Vereinte Nationen (UN)
Die UN wurden 1945 als Nachfolgeorganisation des Völkerbundes gegründet. Sie entstanden aus der Notwendigkeit internationaler Sicherheit, nachhaltiger Entwicklung, der Ausweitung der Demokratie und der Achtung der Menschenrechte.
IWF (Internationaler Währungsfonds)
Eine zwischenstaatliche Einrichtung im Rahmen der Vereinten Nationen. Er wurde mit dem Ziel gegründet, den internationalen Markt zu fördern, Armut zu bekämpfen und wirtschaftliche Probleme zu lösen.
OECD
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wurde 1960 mit Sitz in Paris gegründet. Sie umfasst Staaten aus Europa und Nordamerika. Gemeinsame Merkmale sind das Interesse an wirtschaftlicher Entwicklung und die Verteidigung der Demokratie. Die Organisation besteht aus 30 Staaten und fördert den Welthandel sowie die Unterstützung weniger entwickelter Länder.
Vertrag von Maastricht
Der EU-Vertrag wurde am 7. Februar 1992 in Maastricht unterzeichnet. Er modifizierte und aktualisierte den Vertrag von Paris, den Vertrag von Rom und die Einheitliche Europäische Akte. Seine Bedeutung liegt darin, dass er erstmals über die Idee einer reinen Wirtschaftsgemeinschaft hinausging und politische Ziele definierte. Er legte zudem den Grundstein für die Einführung des Euro.
NATO
Die North Atlantic Treaty Organization integriert Länder aus Europa und Nordamerika. Sie wurde 1949 im Rahmen des Nordatlantikvertrags gegründet. Ihr Hauptsitz befindet sich in Brüssel. Die Hauptziele sind die Verteidigung und Sicherheit zwischen den Mitgliedsstaaten und Verbündeten.