Geologie, Endosymbiose und Krankheitslehre im Überblick

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Die Entstehung der Ozeane

Divergierende Plattengrenzen innerhalb eines Kontinents führen zur Bildung von Grabenbrüchen. Wenn sich diese Täler erweitern und mit einem Ozean verbinden, kommt es zu Überschwemmungen, die ein neues Ozeanbecken schaffen. An mittelozeanischen Rücken entsteht kontinuierlich neue Lithosphäre durch intensiven Vulkanismus.

Transformstörungen (Seitliche Bewegungen)

An Rändern mit seitlichen Bewegungen gleiten Platten horizontal aneinander vorbei. Diese sogenannten Transformstörungen gleichen unterschiedliche Bewegungsgeschwindigkeiten der Plattenfragmente aus. Da hier weder Lithosphäre erzeugt noch vernichtet wird, nennt man diese Ränder passiv. Diese Gebiete sind geologisch sehr instabil und häufig Schauplatz starker Erdbeben.

Theorie der Endosymbiose

Nach der von Lynn Margulis 1967 vorgeschlagenen Theorie der Endosymbiose entstanden eukaryotische Zellen aus der Symbiose kleinerer Prokaryoten, die von größeren Zellen aufgenommen, aber nicht verdaut wurden. Diese Symbionten entwickelten sich zu spezialisierten Organellen. Die wichtigsten Belege für diese Theorie sind:

  • Größe und Form ähnlich wie bei Bakterien.
  • Ribosomen in bakterieller Größe.
  • Eigene ringförmige DNA, ähnlich wie bei Bakterien, sowie Enzyme für die RNA-Übertragung.

Krankheiten und Pathologie

Eine Krankheit ist eine körperliche oder geistige Störung, die die normale Funktionsweise des Organismus beeinträchtigt. Die Pathologie untersucht die Veränderungen, die durch diese Krankheiten im Körper hervorgerufen werden.

Nicht-infektiöse Erkrankungen

Diese beeinträchtigen die normalen Körperfunktionen. Man unterscheidet verschiedene Gruppen:

  • Hereditäre (genetische) Krankheiten: Werden von den Eltern vererbt und sind oft chronisch. Genetische Veranlagungen können das Risiko für andere Krankheiten wie Krebs erhöhen.
  • Psychische Erkrankungen: Charakterisiert durch Störungen der Persönlichkeit. Die Behandlung erfolgt oft durch Psychopharmaka, Therapie und Beratung.
  • Organspezifische Erkrankungen: Betreffen spezifische Organe oder Systeme, wie z. B. Atemwegs- oder Durchblutungsstörungen.
  • Autoimmunerkrankungen: Das Immunsystem greift aufgrund eines Fehlers körpereigene Moleküle an.
  • Unfallbedingte Krankheiten: Gesundheitsschäden durch Verkehrs-, Arbeits- oder Haushaltsunfälle.

Infektionskrankheiten

Die Prävalenz bezeichnet die Anzahl der Patienten zu einem bestimmten Zeitpunkt, während die Inzidenz die Anzahl neuer Fälle in einer Bevölkerung beschreibt. Infektionen werden von einer Infektionsquelle auf einen empfänglichen Wirt übertragen. Wichtige Begriffe sind:

  • Infektiosität: Übertragungskapazität des Erregers.
  • Infektiosität (Infektionsvermögen): Fähigkeit des Erregers, sich anzusiedeln und zu vermehren.
  • Pathogenität: Fähigkeit des Erregers, eine Krankheit hervorzurufen.
  • Virulenz: Grad der Pathogenität.

Reservoirs der Infektion

Bevor Erreger Menschen infizieren, existieren sie in sogenannten Reservoirs (z. B. Tiere), aus denen sie auf den Menschen übertragen werden.

Phasen von Infektionskrankheiten

Der Verlauf einer Infektionskrankheit gliedert sich in verschiedene Phasen.

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