Geologische Prozesse: Verwitterung, Erdbeben und Plattentektonik

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1. Verwitterung von Gesteinen

Unter Verwitterung versteht man die Veränderung von Gesteinen, die durch den Kontakt mit atmosphärischen Gasen, Wasser und Lebewesen entsteht. Man unterscheidet zwei Arten der Verwitterung:

Physikalische Verwitterung

Hierbei kommt es zur Desintegration oder Fragmentierung der Gesteinsoberfläche. Ursachen sind unter anderem:

  • Temperaturveränderungen
  • Frostsprengung (Erstarrung von Wasser)
  • Wirkung von Lebewesen

Chemische Verwitterung

Die chemische Veränderung der Gesteine wird durch atmosphärischen Sauerstoff, Kohlendioxid und Wasser verursacht. Dies geschieht vor allem durch:

  • Oxidation
  • Auflösung
  • Karbonatisierung
  • Wirkung von Lebewesen

2. Erosion, Transport und Sedimentation

  • Erosion: Das Abtragen von Material von der Erdoberfläche.
  • Transport: Der Transport des erodierten Materials an einen anderen Ort. Die wichtigsten Akteure sind Wasser, Wind und Eis.
  • Sedimentation: Die Ablagerung der transportierten Materialien. Bereiche, in denen sich Stoffe ablagern, werden sedimentäre Becken genannt.

3. Erdbeben

Ein Erdbeben ist die Schwingung der Erde, die durch eine plötzliche Freisetzung von Energie verursacht wird. Brüche im Gestein werden als Verwerfungen bezeichnet.

Aufzeichnung von Erdbeben

Zur Erfassung und Messung von Erdbeben werden Seismographen verwendet. Diese Geräte spüren die Vibrationen auf und zeichnen sie in Seismogrammen (Graphen) auf.

4. Vulkane

Ein Vulkan ist eine Öffnung in der Erdkruste, durch die glühende Materialien und Gase aus dem Erdinneren austreten. Wenn in einem Gebiet Temperatur oder Druck sinken, schmelzen Gesteine und bilden Magma.

5. Ozeanische Strukturen

  • Ozeanische Rücken: Gebirgszüge unter Wasser, die zwei- bis dreitausend Meter hoch sind.
  • Ozeanische Gräben: Schmale, aber sehr tiefe Bereiche des Meeresbodens.

6. Lithosphärenplatten

Der feste äußere Erdmantel bildet zusammen mit der Erdkruste die Lithosphäre.

7. Pangea

Alfred Wegener stellte die Theorie auf, dass einst alle Kontinente vereint waren und einen Superkontinent bildeten, den er Pangea nannte.

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