Geologische Strukturen und Reliefformen der Iberischen Halbinsel

Eingeordnet in Geologie

Geschrieben am in mit einer Größe von 3,18 KB

Besonderheiten des Reliefs

  • Feste Form
  • Hohe durchschnittliche Höhe
  • Veräußerung peripherer Bergregionen

Art der morphologischen Einheiten

a) Sockelebenen oder Plateaus

Gebildet aus primären, kieselsäurehaltigen und sehr steifen Gesteinen.

b) Feste alte Gebirge

Entstanden im Tertiär und Paläozoikum.

c) Erhebungen und Gebirgsketten

Entstanden im Tertiär durch die Faltung von Sedimentmaterial:

  • Zwischenrücken: Durch Faltung von Material, das am Rande des Sockels abgelagert wurde.
  • Alpine Grate: Durch Faltung von Material, das in marinen Gruben abgelagert wurde.

d) Sedimentbecken

Eingefallene Bereiche, die mit Sedimenten gefüllt sind:

  • Absenkung: Durch einen Blockbruch des Sockels.
  • Voralpine Vertiefungen: Durch Dekompression nach der Hebung der Gebirgsketten.

Geologische Evolution

  • Archaische Epoche (Präkambrium): Entstehung erster Gebirge und isolierter Erhebungen aus dem Meer.
  • Primärzeit: Herzynische Gebirgsbildung mit kieselsäurehaltigen Materialien.
  • Sekundärzeit: Dominanz von Erosion und Sedimentation.
  • Tertiär: Alpine Orogenese (Hebung der alpinen Gebirge, Plateaus, Bruchschollen).
  • Quartär: Vereisung und Bildung von Flussterrassen (Gletscherkare, Gletschertäler, Flussterrassen).

Gesteinsarten und Reliefbildung

Kieselsäurehaltige Gebiete (Granit)

Das vorherrschende Gestein ist Granit, der durch chemische Verwitterung und physikalische Prozesse (Frostsprengung) zerfällt. Dies führt zu:

  • Sandbildung: Zersetzung der Kristalle.
  • Granitformationen: Bildung von Kuppeln, Kugeln oder Geröllfeldern je nach Klüftung.

Kalksteingebiete (Karstrelief)

Das vorherrschende Gestein ist Kalk, der durch Verkarstung folgende Formen bildet:

  • Dolinen: Nuten oder große Hohlräume.
  • Schluchten: Tiefe, schmale Täler.
  • Poljes: Längliche Vertiefungen mit horizontalem Boden.
  • Uvalas: Zusammengeschlossene Dolinen.
  • Höhlen: Unterirdische Galerien durch Wasserinfiltration.
  • Tröge: Verbindungen zur Oberfläche.

Sedimentäre Tongebiete

Das vorherrschende Gestein ist Ton, was zu einem flachen Relief führt:

  • Offene Flusstäler.
  • Sanft geschwungene Ebenen mit durch Erosion entstandenen Hügeln.

Relief durch differentielle Erosion

  • Horizontale Schichten: Wechsel von harten und weichen Schichten bildet Plattformen.
  • Geneigte Schichten: Bildung von Cuestas.
  • Gefaltete Schichten:
    • Apalachian-Relief: Bergige Formen nach einer erneuten Hebung.
    • Jurassisches Relief: Mischung aus konvexen und konkaven Falten mit Gipfeln und Tälern.

Verwandte Einträge: