Die Geschichte und Entwicklung des Internets
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Die digitale Revolution: Vom ARPANET zum Internet
Die digitale Revolution basiert auf drei technologischen Säulen:
- Mikroprozessoren
- Datenübermittlung mit Lichtgeschwindigkeit
- Drucksysteme und Codierung, durch die Informationen in binäre Werte übersetzt werden können.
Die Ursprünge: Das ARPANET
Die Ursprünge des Internets liegen im Jahr 1968 während des Kalten Krieges. Das US-Verteidigungsministerium gründete eine Forschungsagentur mit dem Auftrag, ein System zu entwickeln, das auch bei nuklearen Angriffen die Datenspeicherung und -übermittlung über Telefonleitungen ermöglichte. So entstand das ARPANET.
Später wurde das System der wissenschaftlichen Gemeinschaft an Universitäten zugänglich gemacht. Als die Universitäten begannen, das System für persönliche Zwecke zu nutzen und eigene Codes sowie eine Art E-Mail-System entwickelten, entstand aus dem ARPANET das heutige Internet.
Netzwerk-Funktionen
Mit dem Zugang zum Internet wurde oft von der „Datenautobahn“ gesprochen – ein Begriff, der durch Al Gore geprägt wurde. Das Internet zeichnet sich durch vier grundlegende Eigenschaften aus:
1. Interaktivität
Im Gegensatz zu Fernsehen, Zeitungen oder Telefon ermöglicht das Internet die Interaktion mit anderen. Man kann gleichzeitig mit beliebig vielen Menschen kommunizieren. Die Kommunikation ist informell, es gibt keine Hierarchien und keine spezielle Sprache.
2. Chaos
Das Internet ist ein chaotisches System, in dem Informationen keinen einheitlichen Standards folgen.
3. Freiheit
Es gibt keine Hierarchie; Informationen werden horizontal übertragen. Nutzer haben die Freiheit zu entscheiden, welche Inhalte sie veröffentlichen oder wieder entfernen. Die schiere Menge an Daten kann jedoch zu einer Überforderung führen, die bei manchen Menschen eine Ablehnung neuer Technologien bewirkt.
4. Globalisierung
Jeder kann auf das Internet zugreifen und die Herkunft von Informationen überprüfen.