Die Geschichte des Geldes: Vom Tauschhandel zum E-Geld

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Was ist Geld? Definition und Grundlagen

Geld kann buchstäblich alles sein, was als Tauschmittel dient. Es ist einfach, bei Geld an Dollarscheine und Münzen zu denken, aber Geld ist alles, worauf sich die meisten Menschen als Tauschmittel einigen können. Wenn genug Leute in einer Stadt zustimmen und bereit sind, Donuts als Geld zu akzeptieren, dann sind Donuts Geld – zumindest für die Menschen in dieser Stadt. Sie könnten jedoch in Schwierigkeiten geraten, wenn sie versuchen, die Donuts in anderen Städten auszugeben.

Tauschhandel: Die Vorstufe des Geldes

Vor der Erfindung von Münzen oder Banknoten tauschten die Menschen Fisch gegen Steinwerkzeuge oder Lederwaren gegen Holz. Diese Methode, eine Sache gegen eine andere auszutauschen, wird als Tauschhandel bezeichnet. Er ist auch heute noch im Einsatz: Sue könnte zum Beispiel Ramons elektrische Leitungen reparieren, wenn er im Gegenzug Sues Einkommensteuererklärung erstellt. Sie haben Dienstleistungen geteilt, keine Güter, aber dennoch einen Tausch vollzogen.

Der Unterschied zwischen Tauschhandel und Geldwert liegt in der Situation. Geld kann in den meisten Situationen als Tauschmittel verwendet werden, während Tauschhandel auf die individuellen Bedürfnisse angewiesen ist – man muss etwas haben, das die andere Person braucht oder will. Sue und Ramon können vereinbaren, Elektroarbeit gegen Buchhaltung zu tauschen, aber Harold, ein anderer Buchhalter, könnte darauf bestehen, in Dollar und Cent bezahlt zu werden. Harold benötigt möglicherweise keine Elektroarbeiten und akzeptiert daher nur US-Dollar.

Geld im Wandel der Geschichte

Die Entstehung von Münzen und Banknoten

Geld in Form von Münzen gibt es seit etwa 600 v. Chr., als die griechischen und römischen Zivilisationen – die damals vorherrschenden Volkswirtschaften und Kulturen – begannen, Münzen als Zahlungsmittel zu akzeptieren; der Rest der Welt folgte später. Münzen werden auch heute noch akzeptiert, meist jedoch als Bruchteile einer Währung (ein Quarter ist beispielsweise ein Vierteldollar).

Die ersten Banknoten wurden im 13. Jahrhundert in China ausgegeben. Im Westen setzte sich dieses Konzept erst etwa 400 Jahre später durch. Der Papier-Dollar erschien in den Vereinigten Staaten nach dem Unabhängigkeitskrieg und entwickelte sich langsam zum nationalen Wertstandard.

Moderne Geldformen und der US-Dollar

Die heute gebräuchlichsten Formen des Geldes basieren auf dem Dollar. Dazu gehören unter anderem:

  • Schecks
  • Zahlungsanweisungen
  • Einlagenzertifikate
  • Staatsanleihen

Zurückkommend auf unsere Definition können wir sagen, dass der Dollar Geld ist, weil eine Mehrheit der Menschen im Land (und sogar weltweit) ihn als Tauschmittel akzeptiert. Historisch gesehen ist der Dollar eine relativ neue Form von Geld, aber er ist fast überall auf der Welt willkommen.

Die digitale Revolution: E-Geld und Bits

Eine noch neuere Form ist das E-Geld. Durch den umfassenden Einsatz von Computern werden heute eine Vielzahl von monetären Transaktionen elektronisch abgewickelt. Es wechselt kein physisches Geld den Besitzer. Die Dateien sind optional; Papier-Dollars und Cents werden durch Bits und Bytes ersetzt. Der Standard ist geblieben, nur die Methode des Austauschs hat sich verändert.

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