Die Geschichte und Gesellschaft des antiken Roms
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Die Besiedlung der italienischen Halbinsel
- In der Mitte: Latinos (Viehhirten und Bauern).
- Im Norden: Etrusker.
- Im Süden: Griechische Kolonien (Magna Graecia).
Mitte des 8. Jahrhunderts v. Chr. begannen die Latinos, sich an den Ufern des Tibers zu sammeln. Sie siedelten sich auf den sieben Hügeln an (Quirinal, Viminal, Esquilin, Kapitol, Palatin, Aventin und Caelius), um sich vor den häufigen Überschwemmungen zu schützen. Diese ersten Siedlungen wuchsen zusammen und bildeten die Stadt Rom, die zu einem bedeutenden Handelszentrum wurde.
1.3 Die Religion der Römer
Die Römer verehrten Phänomene und Kräfte der Natur (Numina). Die ältesten Orte der Anbetung waren heilige Wälder (Lucus). Von großer kultureller Bedeutung war zudem die private häusliche Verehrung der Götter (Lares), die an kleinen Hausaltären (Lararium) stattfand.
2.1 Patrizier und Plebejer
Patrizier: Eine Minderheit von Adelsfamilien, die sich als Nachfahren der Gründer Roms betrachteten. Sie waren Großgrundbesitzer und herrschten über die Stadt.
Plebejer: Die größte Bevölkerungsgruppe, bestehend aus Bauern, Handwerkern und Kaufleuten. Sie besaßen anfangs weder Landrechte noch politische Bürgerrechte.
2.2 Der Kampf um die Gleichstellung
Die Regierung wurde von den aristokratischen Patriziern gebildet, da nur sie die Verfahren und Gesetze kannten. Die Plebejer mussten Steuern zahlen und in der Armee dienen. Über zweihundert Jahre kämpften sie für die gleichen politischen Rechte. Im 5. Jahrhundert v. Chr. erhielten sie das Recht, Vertreter zu wählen: die Volkstribunen, die ihre Interessen verteidigten.
Beschreibung von Rom
Die Stadt war durch eine Mauer geschützt; im Zentrum befand sich das Forum. Es gab zahlreiche öffentliche Gebäude für religiöse Zwecke und zur Freizeitgestaltung. Zudem verfügte Rom über ein fortschrittliches System der Wasserversorgung und Kanalisation.
Gesellschaft in der Kaiserzeit
- Nobles: Patrizier und reiche Plebejer
- Bürger: Plebejer
- Freigelassene: Kunden
- Sklaven
Bürger: Patrizier und Plebejer
Nicht-Bürger: Frauen, Sklaven und Freigelassene
Pax Romana
Im 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. erreichte das Reich seine maximale Ausdehnung und Wohlstand. Es gab nur wenige Kriege, und die eroberten Gebiete wurden romanisiert. Rom entwickelte sich zu einer Metropole mit über einer Million Einwohnern. Kaiser Caracalla verlieh allen freien Bewohnern das römische Bürgerrecht. Zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert verbreitete sich das Christentum, sodass Christen im 4. Jahrhundert bereits zahlreich vertreten waren.
Handelsgüter
- Pferde und Bernstein aus Germanien
- Felle aus der heutigen Ukraine
- Sklaven aus Germanien
- Sklaven und Zirkustiere aus Nordafrika
- Düfte und Luxusgüter wie Seide aus dem Osten