Die Geschichte der Olympischen Spiele: Antike bis Neuzeit

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Die Geschichte der Olympischen Spiele

Im 8. Jahrhundert v. Chr. wurden in Griechenland mehrere sportliche Wettkämpfe in den Poleis gefeiert. Unter diesen sind besonders die Spiele zu Ehren des Zeus hervorzuheben, die interne Kriege unterbrachen (Olympischer Friede). Ab dem Jahr 776 v. Chr. wurden diese alle vier Jahre in Olympia ausgetragen.

Disziplinen der antiken Spiele

Die wichtigsten Wettbewerbe der antiken Olympischen Spiele waren:

  • Rennen: Kurz-, Mittel- und Langstrecke
  • Sprung: Weitsprung und Dreisprung
  • Wurf: Diskuswurf und Speerwurf
  • Kampf: Ringen und Fünfkampf-Wettbewerbe
  • Hippische Wettbewerbe (Wagenrennen)

Niedergang und Wiedergeburt

Während des Römischen Reiches begann eine Periode des Niedergangs der Olympischen Spiele, in der Sklaven als Athleten in oft grausamen Wettkämpfen antraten. Im Jahr 394 n. Chr. verbot Kaiser Theodosius die Olympischen Spiele. Erst im 19. Jahrhundert schlug der Franzose Baron Pierre de Coubertin vor, die Olympischen Spiele wiederzubeleben. Mit der Absicht, an die antiken Spiele anzuknüpfen, wurden im Jahr 1896 die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen gefeiert.

Chronik der Olympia-Austragungsorte

  • 1896: Athen
  • 1900: Paris
  • 1904: St. Louis
  • 1906: (Nicht offiziell anerkannt)
  • 1908: London
  • 1912: Stockholm
  • 1916: (Nicht stattgefunden)
  • 1920: Antwerpen
  • 1924: Paris
  • 1928: Amsterdam
  • 1932: Los Angeles
  • 1936: Berlin
  • 1940: (Nicht stattgefunden)
  • 1944: (Nicht stattgefunden)
  • 1948: London
  • 1952: Helsinki
  • 1956: Melbourne
  • 1960: Rom
  • 1964: Tokio
  • 1968: Mexiko-Stadt
  • 1972: München
  • 1976: Montreal
  • 1980: Moskau
  • 1984: Los Angeles
  • 1988: Seoul
  • 1992: Barcelona
  • 1996: Atlanta
  • 2000: Sydney
  • 2004: Athen
  • 2008: Peking
  • 2012: London
  • 2016: Madrid

Die Olympischen Winterspiele

Die Olympischen Winterspiele traten später als die Sommerspiele in Erscheinung. Auf einer Sitzung des IOC im Jahr 1925 wurde beschlossen, diese alle vier Jahre auszutragen. Dies geschah aufgrund des großen Erfolgs der Internationalen Woche des Wintersports in Chamonix (Frankreich) 1924, die faktisch als die ersten Olympischen Winterspiele angesehen wurden.

Die Paralympischen Spiele

Die olympische Bewegung begrüßt auch all jene, die trotz physischer Einschränkungen durch ihre Bemühungen zeigen, dass es in der Welt des Sports keine Schranken oder Hindernisse gibt. Zwei oder drei Wochen nach der Feier der Spiele finden am gleichen Ort die Paralympischen Spiele statt. Die ersten Paralympics wurden im Jahr 1960 abgehalten.