Geschichte der Sportarten und Spiele in der Antike

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Spiele im antiken Mexiko

Bereits ab 500 v. Chr. wurden im antiken Mexiko rituelle Spiele von großer Intensität praktiziert, wie etwa das Tlachtli oder Kugelspiele.

Tlachtli

Dieses Spiel war ein heiliges Ritual. Zwei Männer, verkleidet als Adler und Jaguar, traten auf einer Plattform gegeneinander an. Bewaffnet mit Schild und Schwert, kämpften sie, bis einer der Kontrahenten unterlag.

Jagd

Bei Sonnenaufgang begannen die Jäger, sich lautlos anzupirschen. Wer bei Sonnenuntergang ein Reh oder einen Kojoten erlegt hatte, wurde vom Kaiser belohnt.

Vogelflug-Spiel

Auf einer 15 Meter hohen Plattform hing ein kreisförmiges Gestell mit langen Schnüren. Ein Musiker auf der Plattform gab den Takt vor, während sich die Teilnehmer an den Schnüren in die Tiefe gleiten ließen.

Das Tlachtli im alten Mexiko

Das Tlachtli wurde auf einem rechteckigen Feld mit zwei senkrechten Steinwänden gespielt, in denen Ringe eingelassen waren. Der Ball bestand aus Gummi. Es durften nur Ellbogen, Füße und Hüften benutzt werden, um den Ball durch den Ring zu befördern – was äußerst schwierig war. Das Spiel hatte eine tiefe religiöse und mythische Bedeutung. Oft wurden hohe Einsätze gewettet, bis hin zur eigenen Freiheit oder dem Leben.

Bedeutung indianischer Spiele

Indianerstämme nutzten Spiele nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch für heilige Zwecke: zur Heilung von Kranken, zur Herbeiführung von Regen oder zur Steigerung der Fruchtbarkeit. Beliebt waren Spiele wie Paddel-Wettbewerbe oder Shuffleboard.

Lacrosse und Schneeschlange

Lacrosse ist eines der ältesten und schnellsten Spiele. Es diente der Ausbildung von Kriegern, förderte Teamgeist, Schnelligkeit und Geschicklichkeit im Umgang mit dem Schläger. Das Spiel war rau und taktisch geprägt.

Die Schneeschlange war ein beliebter Wintersport. Dabei wurden speziell geformte Holzschlangen über eine präparierte Eisbahn geworfen. Ziel war es, die größte Distanz zu erreichen.

Der Zirkus und seine Disziplinen

Der Zirkus war rechteckig und durch eine Längswand geteilt. Hier fanden Pferderennen und Fußrennen statt. Bei den Wagenrennen wurden die Streitwagen von zwei oder vier Pferden gezogen, wobei der Fahrer im Stehen die Zügel führte.

Körperliche Aktivitäten in Rom

Kinder und Erwachsene übten verschiedene Aktivitäten aus:

  • Ballspiele: Mit Bällen aus Leder, Haaren oder Wolle.
  • Tanz und Schwimmen: Sehr populäre Freizeitbeschäftigungen.
  • Knöchelchen-Spiel: Ein weit verbreitetes Geschicklichkeitsspiel.
  • Speerwurf und Fischerei: Galt als edle Betätigung.

Körperliche Aktivitäten im Osten

Im Osten stand die Einheit von Körper und Geist im Vordergrund, angestrebt durch Yoga, Tanz und Kampfsport.

Traditionelle Tänze in Indonesien

Indonesische Tänze (z. B. aus Java oder Bali) sind spirituell geprägt. Sie zeichnen sich durch muskulöse Bewegungen, Gewichtsverlagerungen und präzise Gestik von Hals, Handgelenken und Fingern aus.

Hatha Yoga

Hatha Yoga ist die physische Form des Yoga. Durch eine Reihe von Körperhaltungen und Konzentration wird die körperliche und geistige Gesundheit verbessert.

Kampfkunst

Ursprünglich als Methode des unbewaffneten Kampfes im Fernen Osten entwickelt, dienen diese Künste heute der Selbstverteidigung, dem Fitness-Training und dem Leistungssport.

Aikido

Aikido (Weg der Energie-Harmonie) ist eine Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Der Praktizierende nutzt die Kraft des Gegners durch Projektionstechniken und Immobilisierung, um den Angriff ohne dauerhaften Schaden zu beenden.

Karate

Karate ist eine unbewaffnete Selbstverteidigung, die auf anatomischem Wissen und Gleichgewicht basiert. 1936 eröffnete Gichin Funakoshi das erste Karate-Institut in Japan.

Judo

Jigoro Kano gründete 1882 das Judo. Es basiert auf der Nutzung der gegnerischen Kraft, um den Gegner zu Boden zu werfen oder zu fixieren. Die Farbe des Gürtels zeigt den Kenntnisstand des Judoka an.

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