Die Geschichte des Sports und der Olympischen Spiele

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Die Geburtsstunde des modernen Sports

Die Geburt des Sports ist auf Thomas Arnold zurückzuführen, einen englischen Geistlichen, der den erzieherischen Wert des Sports erkannte. Studenten, Reisende und Flüchtlinge verbreiteten diese Ideen auf dem europäischen Kontinent. Besonders in Frankreich erlangte der Sport große Bedeutung, primär durch die Arbeit von drei Personen: P. Grousset, G. de Saint-Clair und Pierre de Coubertin.

  • Grousset war ein Journalist, der nach seiner Rückkehr aus dem Exil den Sportgedanken durch seine Artikel in der französischen Presse verbreitete.
  • Saint-Clair gründete in Frankreich einen Verein, der sich der Förderung des Sports widmete.
  • Coubertin, der Promotor der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit, bildete einen Ausschuss, um die Liebe zum Sport zu fördern.

Im Jahre 1889 verbanden Saint-Clair und Coubertin ihre Verbände mit Großbritannien und knüpften die ersten internationalen sportlichen Beziehungen.

Verbreitung des Sports in Europa

Die Praxis des Leistungssports und die körperliche Betätigung nach festen Regeln etablierten sich fest in der europäischen Gesellschaft. Die rasche Verbreitung wurde durch die gesellschaftlichen Änderungen im 19. Jahrhundert unterstützt. Die Tendenz der Bevölkerung, sich in Städten zu konzentrieren, führte dazu, dass eine zunehmend hohe Zahl von Personen den Sport als Möglichkeit begriff, in Kontakt mit der Natur zu bleiben. Die Verkürzung der Arbeitszeit und die Verbesserung des Lebensstandards erlaubten es den Menschen, ihre Zeit mit sportlichen Aktivitäten zu füllen.

Die Entwicklung des Sports in Spanien

Obwohl sich der Sport in Spanien vor allem im späten 19. Jahrhundert entwickelte, erfolgte die Einführung erzieherischer Werte viel früher. Hervorzuheben ist Francisco Amorós (Pestalozziano) und die Gründung seines Instituts im Jahre 1806. Diese Ideen fanden bei den Aristokraten Anklang. Besonders zu betonen ist der Graf de Villalobos, der das 1863 vom Herzog von Sesto gegründete Real Madrid Fitnessstudio leitete. Auch dies trug zur tief verwurzelten und weit verbreiteten Praxis des Sports bei.

Die olympische Bewegung: Historische Einleitung

Im Jahre 1892 schlug Pierre de Coubertin während einer Tagung der Vereinigung der französischen Leichtathletikverbände die Wiederherstellung der Olympischen Spiele vor. Diese Idee wurde bereits 1859 von Konstantin Zappas lanciert, jedoch ohne Erfolg. Die Neubelebung wurde schließlich durch verschiedene Sportorganisationen aus Frankreich, Griechenland, Schweden, Russland, Großbritannien, den USA, Argentinien, Italien und Deutschland ermöglicht. Deren Vertreter gründeten am 23. Juni 1894 an der Sorbonne in Paris das IOC (Internationales Olympisches Komitee).

Bevor die ersten Olympischen Spiele organisiert werden konnten, musste das IOC schwerwiegende Probleme aufgrund mangelnden Verständnisses vieler anderer Länder lösen. Doch Coubertin gelang es, die olympische Idee zu verbreiten. Er versuchte zudem, die alte griechische Tradition des heiligen Waffenstillstands wiederzubeleben. Das Motto der Olympischen Spiele, „Citius, Altius, Fortius“, drückt den Geist der Exzellenz aus. Dieser Geist sollte niemals als bloßer Wettbewerb verstanden werden. Coubertin prägte den berühmten Satz: „Das Wichtigste ist, dabei zu sein.“

Die Olympischen Spiele der Neuzeit

Die Olympischen Spiele finden seit 1896 alle vier Jahre statt. Der Zeitraum zwischen den einzelnen Spielen wird als Olympiade bezeichnet. Darüber hinaus finden alle vier Jahre die Olympischen Winterspiele statt. Bis zum Jahre 1992 fielen beide Wettbewerbe in dasselbe Jahr, seitdem besteht zwischen ihnen ein Abstand von zwei Jahren. In den nicht-olympischen Jahren werden Weltmeisterschaften in den verschiedenen Disziplinen abgehalten. Bei den Olympischen Spielen gibt es in der Regel eine oder mehrere Kategorien von Demonstrationssportarten, die später vom IOC als offizielle olympische Disziplinen anerkannt werden können.

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