Die Geschichte der USA: Expansion, Bürgerkrieg und Aufstieg
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Die Entwicklung der Vereinigten Staaten (1800–1850)
Zwischen 1800 und 1850 wuchs die US-Bevölkerung von 5 auf 23 Millionen Menschen, maßgeblich durch Einwanderer aus Deutschland und Großbritannien. In dieser Zeit wurden neue Gebiete erschlossen:
- Louisiana und Florida: Erworben von Spanien und Frankreich.
- Oregon: Durch einen Vertrag mit Großbritannien gesichert.
- Texas, New Mexico und Kalifornien: Nach Konflikten mit Mexiko in das Staatsgebiet integriert.
Die Expansion in den Westen prägte die Nation. Es bildeten sich drei Regionen heraus:
- Nordosten: Starke Industrie- und Stadtentwicklung.
- Westen: Dominanz der Landwirtschaft.
- Süden: Große Baumwollplantagen, die auf Sklavenarbeit basierten.
Bürgerkrieg und die Abschaffung der Sklaverei
Die US-Verfassung überließ es den einzelnen Bundesstaaten, über die Sklaverei zu entscheiden. Während sie im Norden und Westen abgeschafft wurde, blieb sie im Süden die Grundlage der Wirtschaft. Dies führte zu massiven Spannungen.
Nach der Wahl von Abraham Lincoln im Jahr 1860, der die Sklaverei ablehnte, spalteten sich elf Südstaaten ab und gründeten eine Konföderation. Lincoln lehnte eine Sezession ab und betonte, dass kein Staat die Union mit Gewalt verlassen dürfe.
Der daraus resultierende Bürgerkrieg dauerte vier Jahre und endete mit dem Sieg des Nordens. Es war ein verheerender Konflikt, in dem bereits moderne Waffen zum Einsatz kamen. Nach dem Krieg folgte die Phase des Wiederaufbaus.
Wirtschaftlicher Aufstieg zur Weltmacht
Nach dem Bürgerkrieg erlebten die USA eine Ära des wirtschaftlichen Wohlstands und eine unaufhaltsame Entwicklung, die das Land zu einer Weltmacht machte. Das politische Leben wurde fortan durch das Zweiparteiensystem aus Republikanern und Demokraten geprägt.