Die Geschichtsphilosophie des Heiligen Augustinus

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Kreazioa (Die Schöpfung)

St. Augustinus ist Kreationist (kreazionista da). Durch Gottes Wort schuf er alles aus dem Nichts (ex nihilo). Diese Handlung geschah plötzlich, freiwillig (weil Gott es so wollte) und dauerte sechs Tage.

Gott hat diese Regeln gesetzt, damit der Mensch die Welt verändern, Generationen prägen, zwischen Gut und Böse unterscheiden und Kultur schaffen kann.

St. Augustinus: Philosophie und Geschichte

Die Bedeutung der Geschichte

St. Augustinus gilt als der erste Denker, der der Weltgeschichte einen Sinn gab (zentuza duena). Er liefert uns eine schematische Studie und Erklärung (azalpena). Er versucht, Taten (ekintzak) und Ereignisse (geratkizunak) zu verstehen.

Der Fall des Römischen Reiches

Angesichts des Niedergangs (gainbera) des Reiches und der Plünderung (sakeoa) Roms dient diese Studie als Grundlage für seinen Vorschlag, uns die Geschichte und deren Hintergründe verständlich zu machen (ulertzeko). Er versucht, dies zu analysieren.

Dieses Ereignis hatte eine große Wirkung. Es gab eine Debatte darüber, ob die Christen für die Plünderung (sakeoaren) verantwortlich seien. Die Heiden beschuldigten die christliche Gewalt, was jedoch nicht geltend gemacht werden konnte.

St. Augustinus schrieb "Civitas Dei" (Vom Gottesstaat), um das Christentum zu verteidigen (defendatuz). In diesem Buch erklärt er das Christentum und die Geschichte durch ein allgemeines Schema.

"City of God" (Civitas Dei)

Er möchte die Ereignisse verstehen, die stattgefunden haben, und den Grund für das Übel (die "Krankheit") erfahren.

Es gibt ein Schema von zwei Städten: Sie sind unsichtbar und unmöglich voneinander zu unterscheiden, aber sie existieren.

Die Stadt Gottes (Civitas Dei)

  • Bürger des Himmels
  • Das Gute (Ongiarena)
  • Das Licht
  • Eine Gemeinschaft der Auserwählten
  • Entscheidung für die Gottesliebe
  • Der Geist (Spirit)

Die Stadt der Welt (Mundurena / Deabruarena)

  • Bürger der Welt
  • Das Böse (Gaitzarena)
  • Die Dunkelheit
  • Nicht-Auserwählte
  • Selbstliebe statt Gottesliebe
  • Das Fleisch

Es ist möglich, von einer Stadt zur anderen überzugehen. Es gibt zwei verschiedene Sichtweisen auf das Leben.

Geschichte: Kampf zwischen den beiden Städten

Die Geschichte ist ein Kampf zwischen den beiden Städten. Am Ende wird die Stadt Gottes siegen, auch wenn schlechte Ereignisse eintreten. Der Sieg der Stadt Gottes ist das Ziel.

Politischer Augustinismus

Im politischen Augustinismus sollen die Regeln und Ordnungen der christlichen Gerechtigkeit (kristautazunak) und der Triumph Gottes gewahrt bleiben. Es wird die Beziehung zwischen religiösen Autoritäten und politischen Instanzen thematisiert.

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