Gesundheit: Infektionen, Prävention und häufige Krankheiten

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Gesundheit

Gesundheit: Die Gesundheit ist der Zustand, in dem der Körper normalerweise seine Funktionen ausführt.

Krankheit

Krankheit: Wenn ein Organ oder System eine Veränderung erfährt und seine Funktion nicht mehr ordnungsgemäß erfüllt, liegt eine Störung vor.

Infektion

Infektion: Das Eindringen und die Vermehrung von Mikroorganismen im Körper. Beispiele sind Bakterien in Plaque auf der Hautoberfläche oder im Dickdarm.

Methoden, um Infektionen zu vermeiden

  • Desinfektion

    Maßnahmen zur Abtötung oder Reduktion pathogener Mikroorganismen, um deren Verbreitung zu verhindern (z. B. Wasserstoffperoxid, Bleichmittel).

  • Sterilisation

    Verfahren, die nicht nur Krankheitserreger, sondern auch resistente Formen wie Zysten oder Sporen zerstören. Sterilisiertes Material gilt als aseptisch.

  • Antisepsis

    Auftragen chemischer Substanzen zur Verringerung krankmachender Mikroorganismen, die bereits in die Haut eingedrungen sind (z. B. Jod; früher wurden auch quecksilberhaltige Präparate verwendet).

Impfstoffe

Impfstoffe: Antigen-Präparate, die in den Körper eingeführt werden und die Bildung von Antikörpern auslösen. Impfstoffe schützen Menschen und Tiere über Jahre oder lebenslang (Beispiele: Polio, Röteln).

Heilung von Infektionen

  • Antibiotika

    Substanzen, die das Wachstum bestimmter Bakterien hemmen; sie wirken nicht gegen Viren. Beispiel: Amoxicillin ist ein Derivat des Penicillins.

  • Antiseren (Antisera)

    Ein gereinigtes Serum, gewonnen aus dem Blut einer geimpften oder immunen Person oder eines Tieres, das injiziert wird, um eine nicht geimpfte Person kurzfristig gegen einen bestimmten Erreger zu schützen. Der Schutz ist meist zeitlich begrenzt. Beispiele: Antiseren bei Meningitis, Schlangenbissen.

  • Interferon

    Von virusinfizierten Körperzellen produzierte Substanzen (Interferone), die die Vermehrung des Virus in benachbarten Zellen hemmen können.

Drei Stadien von Infektionskrankheiten

  • Inkubationszeit

    Die Zeit zwischen dem Eintritt des Erregers und dem Beginn der Symptome.

  • Dauer der Entwicklung

    In dieser Phase treten die charakteristischen Symptome auf (akute Krankheitsphase).

  • Rekonvaleszenz

    Die Erholungsphase, in der sich der Körper von der Erkrankung erholt.

Pandemie

Pandemie: Eine Epidemie, die ein sehr großes geografisches Gebiet oder die ganze Welt betrifft. Beispiele für weitreichende Erkrankungen sind AIDS und Gelbfieber. Neu auftretende Krankheiten, die als Pandemien angesehen werden können, sind z. B. schwere Influenzavarianten oder weit verbreitete Lungeninfektionen.

AIDS

AIDS: Das HI-Virus (HIV) dringt in bestimmte weiße Blutkörperchen (CD4+-T-Lymphozyten) ein und zerstört sie. Der Körper versucht, neue Zellen zu bilden, kann den Verlust jedoch nicht vollständig ausgleichen, wodurch das Immunsystem geschwächt wird und die Krankheit (AIDS) entsteht.

Krebs

Krebs: Eine Erkrankung, bei der Zellen des Körpergewebes eine Transformation durchlaufen und sich ungewöhnlich und unkontrolliert vermehren.

Krebsprävention

Im Jahr 1987 verabschiedete der Europäische Kodex zur Krebsbekämpfung Empfehlungen zur Verringerung der Sterblichkeit durch diese Erkrankung. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:

  • Gesunde Ernährung
  • Vermeidung von Schnupftabak und Tabakkonsum
  • Körperliche Betätigung
  • Vermeidung übermäßiger Sonneneinstrahlung
  • Gesetzliche Regelungen zum Schutz vor krebserregenden Stoffen am Arbeitsplatz

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße. Risikofaktoren sind ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und Tabakkonsum.

Vorbeugende Maßnahmen

  • Ausgewogene, gesunde Ernährung
  • Reduktion des Salzkonsums
  • Regelmäßige körperliche Aktivität
  • Stressbewältigung
  • Vermeidung von übermäßigem Alkohol- und Tabakkonsum

Transplantation

Transplantation: Chirurgische Verfahren, bei denen kranke Gewebe oder Organe einer Person durch Gewebe oder Organe einer anderen Person ersetzt werden. Der größte Nachteil ist die Abstoßung: Der Körper erkennt das erhaltene Organ als fremd und versucht es zu zerstören. Deshalb müssen Spender und Empfänger möglichst gut verträglich sein, unter anderem mit übereinstimmender Blutgruppe.

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