Gesundheit, Krankheiten und Ernährung im Überblick

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Definition von Gesundheit und Risikofaktoren

Gesundheit definiert sich als die Abwesenheit von Krankheit sowie als vollständiges körperliches, geistiges, emotionales, soziales und sexuelles Wohlbefinden. Es gibt verschiedene Faktoren, die das Risiko einer Erkrankung erhöhen: dazu gehören Lebensmittel mit hohem Fett- und Zuckergehalt, der Konsum von Alkohol, Tabak und anderen Drogen, mangelnde persönliche Hygiene sowie ein stressiges Leben.

Genetik und Umweltfaktoren

Eine Mutation ist eine Veränderung in einem Gen. Zudem gibt es Umweltfaktoren, welche die Entwicklung von Krankheiten beeinflussen, wie krebserzeugende Stoffe, verschmutztes Wasser und ein hoher Grad an allgemeiner Umweltverschmutzung.

Gesunder Lebensstil und schädliche Gewohnheiten

Ein gesunder Lebensstil umfasst eine ausgewogene Ernährung, das Beibehalten eines gesunden Gewichts, ausreichende körperliche Aktivität sowie persönliche Hygiene und Sauberkeit bei Nahrungsmitteln und im Haushalt. Im Gegensatz dazu stehen schädliche Gewohnheiten: falsche Ernährung, Übergewicht, Drogenkonsum, mangelnde Kontrollmaßnahmen, mangelnde persönliche Hygiene, unhygienische Zustände bei Nahrung und im Heim sowie der Missbrauch von Alkohol und Tabak.

Infektionskrankheiten: AIDS

AIDS steht für Acquired Immunodeficiency Syndrome. Die Übertragung von AIDS erfolgt parenteral, sexuell oder von der Mutter auf das Kind. HIV ist ein kleines Retrovirus, das durch seine Nukleinsäure (DNA/RNA) gekennzeichnet ist.

Krebserkrankungen

Was ist Krebs? Es handelt sich um eine anormale Vermehrung von Zellen, die einen Tumor bilden. Wenn eine Krebszelle transformiert und in das Blut gelangt, kann sie von einem benignen (gutartigen) zu einem malignen (bösartigen) Zustand übergehen und über die Blutbahn andere Organe befallen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKE)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Zu den Risikofaktoren zählen:

  • Zu hohe Cholesterinwerte
  • Hoher Blutdruck
  • Alter und Geschlecht
  • Diabetes
  • Bewegungsmangel und Übergewicht
  • Stress und Rauchen

HKE umfassen unter anderem Infarkte, Angina Pectoris und Herzrhythmusstörungen. Faktoren wie Bewegungsmangel, Übergewicht und Stress beeinflussen diese Erkrankungen auf indirekte Weise. Faktoren wie Geschlecht und Alter können hingegen nicht verändert werden.

Geisteskrankheiten und Demenz

Geisteskrankheiten sind Veränderungen der geistigen Funktionen, die scheinbar nicht direkt mit einer zellulären Fehlfunktion des Gehirns zusammenhängen. Demenz besteht in einem fortschreitenden Verlust der geistigen Funktionen. Man unterscheidet:

  • Senile Demenz: Betrifft Menschen, die im Durchschnitt älter als 80 Jahre sind.
  • Präsenile Demenz: Kann bereits ab dem 50. Lebensjahr auftreten.
  • Alzheimer: Gekennzeichnet durch Gedächtnisverlust sowie den Verlust der Denkfähigkeit und Verhaltensänderungen.
  • Parkinson-Krankheit: Verschlechterung der Gehirnzellen, welche die unwillkürlichen Muskelbewegungen kontrollieren.

Das Immunsystem

Allergene sind Antigene, die Allergien auslösen. Autoimmunerkrankungen entstehen durch einen Fehler des Immunsystems, bei dem fälschlicherweise eigene Körperzellen als fremd erkannt und angegriffen werden.

Ernährung und Essstörungen

Eine ausgewogene Ernährung liefert alle Nährstoffe, die für Wachstum, Reparatur und alle Körperfunktionen erforderlich sind; ein Beispiel hierfür ist die Mittelmeerküche. Zu den häufigen Essstörungen gehören:

  • Adipositas (Fettleibigkeit): Eine exzessive Ansammlung von Körperfett. Sie wird bei Erwachsenen mit dem BMI (Body Mass Index) bewertet, der berechnet wird, indem das Gewicht durch das Quadrat der Körpergröße geteilt wird. Die Ursache ist oft ein Ungleichgewicht zwischen Kalorienaufnahme und Energiebedarf.
  • Anorexie (Magersucht): Freiwilliger Verzicht auf Nahrung, oft kombiniert mit übermäßigem Sport sowie der Nutzung von Abführmitteln und Diuretika. Betroffene haben ein verzerrtes Körperbild und sind oft sehr perfektionistisch.
  • Bulimie: Gekennzeichnet durch Angst und übertriebene Sorge um das Körpergewicht. Es treten Perioden missbräuchlicher Nahrungsaufnahme auf, gefolgt von Erbrechen oder der Nutzung von Medikamenten. Betroffene leiden oft unter niedrigem Selbstwertgefühl.

Infektionserreger und Immunantwort

Mikroben sind Erreger von Infektionskrankheiten wie Viren, Bakterien, Protozoen und Pilze. Diese können direkt oder indirekt übertragen werden. Ein Antigen ist ein Erreger, der die Bildung eines Antikörpers (Proteine, die von weißen Blutkörperchen produziert werden) auslöst. Die Immunantwort zeichnet sich durch Spezifität, Vielfalt, die Unterscheidung zwischen Selbst und Fremd sowie ein Gedächtnis aus. Ein Impfstoff führt dem Körper tote oder inaktive Erreger zu, damit dieser Antikörper bildet. Biochemische Untersuchungen bestimmen zudem Werte wie Glukose, Kreatinin, Harnstoff, Harnsäure, Transaminasen, Bilirubin, Cholesterin und Triglyzeride im Blut.

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