Globale Entwicklung: Millenniumsziele, Maghreb und Asien

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Millenniumsziele und globale Entwicklung

  • 5. Gesundheit der Mütter verbessern
  • 6. Bekämpfung von Aids, Malaria und anderen Krankheiten
  • 7. Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit
  • 8. Aufbau einer weltweiten Partnerschaft für Entwicklung

NGOs und private Organisationen, die von Freiwilligen getragen werden, setzen sich für Menschlichkeit, Gesundheit, Bildung und Menschenrechte in Entwicklungsländern ein.

Regionale Zusammenschlüsse und Faktoren

Ein Ort oder eine Region ist eine Fläche oder ein Teil des geografischen Raumes, der mit homogenen Charakteristika ausgestattet ist.

Faktoren für regionale Zusammenschlüsse

  • Politische Faktoren: Sätze staatlicher administrativer Abteilungen, wie die EU oder spanische Regionen.
  • Wirtschaftliche Faktoren: Unterschiede im Grad der wirtschaftlichen Entwicklung (entwickelte Länder vs. periphere Länder).
  • Natürliche Faktoren: Aus der Sicht der physischen Umwelt (z. B. Skandinavien, Afrika).
  • Historische Faktoren: Gebiete mit gemeinsamer Vergangenheit, wie ehemalige kommunistische Länder in Ost- und Südostasien.

Die Region Maghreb

Der Maghreb ist die Region in Nordafrika, die aus den folgenden Ländern besteht: Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen und Mauretanien. Es handelt sich um eine natürliche Region.

Physische Umwelt und Bevölkerung

Die physische Umwelt umfasst die Küstenebenen des Mittelmeerraums, das Atlas-Gebirge und im Süden die Sahara. Das Klima ist im Norden mediterran und im Süden subtropische Wüste. Mauretanien ist fast vollständig Wüste.

Die Bevölkerung weist eine hohe Fruchtbarkeit auf, was zusammen mit schwachen wirtschaftlichen Aussichten die Migration nach Europa begünstigt. Im Maghreb überwiegt die ländliche Bevölkerung.

Wirtschaftliche Aktivitäten

  • Marokko: Hier dominiert der Tourismus; zudem dient das Land als Standort für die Delokalisierung europäischer Unternehmen.
  • Libyen und Algerien: Es herrscht die Nutzung von Erdgas und Erdöl vor.
  • Tunesien: Der Tourismus ist die Haupteinnahmequelle.
  • Mauretanien: Subsistenzwirtschaft und Viehzucht dominieren.

Kulturelle Aspekte: Die arabische Sprache und der Islam (mit Traditionen wie dem Ramadan) sind prägend. Politisch herrschen oft autoritäre Regime vor.

Der Nahe Osten

Zum Nahen Osten gehören Gebiete wie Palästina, Israel, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Saudi-Arabien und die Golfstaaten.

Gemeinsamkeiten und Religion

Sichtbare Gemeinsamkeiten sind die Vorherrschaft der islamischen Religion, die arabische Sprache sowie die historische und kulturelle Vielfalt (ethnisch, religiös und sprachlich). Die vertretenen Religionen sind das Christentum, das Judentum und der Islam. Die physische Umwelt weist eine bemerkenswerte Vielfalt auf.

Ölreserven und Konflikte

Der Nahe Osten ist eine strategisch wichtige Region, da Erdöl- und Erdgasreserven im Überfluss vorhanden und leicht zu fördern sind. Allein Saudi-Arabien besitzt ein Viertel der weltweiten Reserven. Diese Tatsache führt jedoch oft zu sozialen Unruhen und Konflikten um den Besitz dieser Ressourcen.

Wirtschaftswachstum in Indien und China

Indien und China stellen neue Zentren der Weltwirtschaft dar.

Indien: Kontraste und Industrie

Indien ist ein Land mit vielen Kontrasten und Ungleichheiten. Durch wirtschaftliche Veränderungen entsteht eine neue Mittelschicht. Es dominieren die Textilindustrie, die Pharmazie (spezialisiert auf die Produktion von Generika) und die Softwareentwicklung.

China: Weltmacht mit Schattenseiten

China zeichnet sich durch ethnische und linguistische Vielfalt aus, weist jedoch ein erhebliches Ungleichgewicht zwischen dem ländlichen Raum (60 % der Bevölkerung) und den Städten auf. China ist die siebtgrößte Weltwirtschaft nach BIP, steht an dritter Stelle im internationalen Handel und ist weltweit der größte Empfänger ausländischer Industrieinvestitionen. Das spektakuläre Wirtschaftswachstum hat auch negative Aspekte, wie niedrige Löhne und Arbeitsbedingungen sowie starke interne Ungleichgewichte.

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