Globalisierung und internationaler Handel: Grundlagen
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Globalisierung und internationaler Handel
Die Globalisierung beschreibt die wirtschaftliche Abhängigkeit von Ländern weltweit, bedingt durch den gestiegenen Umfang und die Vielfalt des grenzüberschreitenden Handels mit Waren und Dienstleistungen, den Kapitalverkehr sowie die rasante Verbreitung von Technologien.
Freihandel
Der Freihandel bezeichnet den ungehinderten Handel zwischen verschiedenen Ländern ohne Handelsbarrieren.
Gründe für den verstärkten internationalen Handel
- Internationaler Handel
- Hohe Mobilität des Kapitals
- Migration der Bevölkerung und Unterschiede im Lebensstandard
- Verfügbarkeit produktiver Mittel: Länder kaufen Ressourcen im Ausland, um für die Zukunft vorzusorgen
- Unterschiedliche Geschmäcker der Verbraucher
- Skaleneffekte: Geringere Produktionskosten in bestimmten Ländern
Effekte der Globalisierung
- Integration der Produktion: Geografisch verteilte Produktionsstätten.
- Standardisierung: Produkte und Dienstleistungen werden in verschiedenen Ländern vereinheitlicht.
- Integrierte Handelsräume: Entwicklung von Handelsblöcken wie der Europäischen Union.
- Größenvorteile: Senkung der Produktionskosten durch hohe Stückzahlen.
Theorien des internationalen Handels
- Absoluter Vorteil: Ein Land spezialisiert sich auf die Herstellung eines Gutes, das es kostengünstiger produzieren kann als ein anderes Land.
- Komparativer Vorteil: Ein Land spezialisiert sich auf Güter, bei denen es den größten relativen Vorteil besitzt.
Der Freihandel begünstigt ein Land, wenn es sich auf seine komparativen Vorteile spezialisiert. Jede Nation sollte ihre Terms of Trade kennen – das Verhältnis der Preise von exportierten zu importierten Waren.
Handelspolitik
Regierungen nutzen verschiedene Maßnahmen, um den internationalen Handel zu beeinflussen:
- Förderung der Exporte
- Verringerung der Einfuhren
Gründe für Handelshemmnisse
Manchmal ist es sinnvoll, Handelshemmnisse zu schaffen, um:
- Nationale Branchen vor internationalem Wettbewerb zu schützen.
- Industriezweige zu entwickeln, die noch nicht wettbewerbsfähig sind.
- Das Leistungsbilanzdefizit zu verringern.
Protektionistische Maßnahmen
- Technische Anforderungen: Gesundheits- oder Sicherheitsstandards für importierte Waren.
- Bürokratische Zollschranken: Verzögerungen bei der Einfuhr, die Kostenvorteile zunichtemachen.
- Lokale Inhaltsanforderungen: Produkte müssen einen bestimmten Anteil an heimischen Komponenten enthalten.
- Öffentliches Auftragswesen: Regierungen bevorzugen inländische Produkte trotz höherer Preise.