Globalisierung: Wirtschaft, Entwicklung und Ungleichheit
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Globalisierung
Die Globalisierung beschreibt die zunehmende wirtschaftliche Abhängigkeit sowie die politische, soziale und kulturelle Entwicklung aller Länder.
Merkmale der Globalisierung
- Globale Abdeckung: Betrifft den gesamten Planeten.
- Sofortige Vernetzung: Dank Informations- und Kommunikationstechnologien.
- Wirtschaftlicher Fokus: Alles wird gehandelt (Kauf und Verkauf).
- Gesellschaftlicher Wandel: Veränderung der Lebensweise, Regierungsformen usw.
- Soziale Interaktion: Weltweite Besorgnis über Themen wie Ungleichheit und Umweltverschmutzung.
Die wirtschaftliche Globalisierung
- Machtzentren: Es existieren drei Hauptzentren (USA, Japan, EU) und vier aufstrebende Mächte (Australien, Indien, China, Brasilien).
- Kapitalkonzentration: Große Unternehmen mit erheblichem wirtschaftlichem und politischem Einfluss.
- Freier Wettbewerb: Markt ohne Hindernisse, was oft die reichen Länder gegenüber den Entwicklungsländern begünstigt.
- Kapitalmobilität: Leichtigkeit, Kapital zu investieren oder abzuziehen. Dies schadet armen Regionen, wenn Kapital abgezogen wird.
Globalisierung und Ungleichheit
Entwicklungsindikatoren
Als Indikatoren für die Entwicklung eines Landes werden verwendet:
- BIP: Bruttoinlandsprodukt.
- BIP pro Kopf: Wirtschaftskraft pro Person.
- HDI: Human Development Index (Index der menschlichen Entwicklung).
- Kalorienverbrauch: Ernährungssituation.
- LPH: Index der menschlichen Armut (unterhalb des Mindestleistungsverhältnisses).
Diese Indikatoren verdeutlichen die Ungleichheit des Reichtums in der Welt.
Ungleicher Zugang zu Reichtum
In Bezug auf das Einkommen unterscheidet man zwischen Ländern mit hohem Einkommen (USA, Kanada, Japan, EU) und Ländern mit geringem Einkommen.
Ungleicher Zugang zu Wohlfahrt
- Lebenserwartung: Reiche Länder (ca. 70 Jahre) im Vergleich zu armen Ländern (ca. 53 Jahre).
- Bildung: Reiche Länder (fast vollständige Alphabetisierung) im Vergleich zu armen Ländern (hoher Anteil an Analphabeten, insbesondere bei Frauen).
Hunger und Überernährung
Es besteht ein starkes Gefälle:
- Reiche Länder: Überernährung und Fettleibigkeit durch überschüssige Kalorien.
- Arme Länder: Rund 850 Millionen hungernde Menschen aufgrund von Dürren, Seuchen, Kriegen usw.