Grammatik der Substantive und Verben: Leitfaden

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Geschlecht der Substantive

Substantive werden nach ihrer Motivation hinsichtlich der sexuellen Vielfalt unterschieden:

  • Unmotivierte Substantive: Diese beziehen sich nicht auf sexuelle Vielfalt.
  • Motivation durch sexuelle Vielfalt: Das Geschlecht kann durch verschiedene Verfahren ausgedrückt werden:

Verfahren zur Geschlechtsbestimmung

  • Gemeinsames Geschlecht: Die gleiche Form wird für männliche und weibliche Substantive verwendet; die Unterscheidung erfolgt durch den Artikel oder benachbarte Elemente.
  • Männlich und weiblich (Lexikalische Änderung): Das weibliche Geschlecht wird durch eine Änderung des männlichen Signifikanten gebildet.
  • Fremdbestimmung (Heteronyme): Männliche und weibliche Formen werden durch völlig unterschiedliche Wörter ausgedrückt.
  • Ambige Substantive: Unmotivierte Substantive, bei denen beide Geschlechter von der Royal Academy akzeptiert werden. Die Verwendung hängt von stilistischen Gründen oder dem Dialekt ab.
  • Homonymie: Eine Gruppe von Substantiven, bei denen der Wechsel des Geschlechts eine wesentliche inhaltliche Änderung bewirkt.

Verbalflexion

Die Struktur folgt dem Schema: Lexem + Vokal + Tempus/Aspekt/Modus + Numerus/Person.

Zeitformen und Modi

  • Präsens: Beinhaltet Modalität, Tempus, Aspekt und Stimmung.
  • Präteritum Imperfekt: Die erste und dritte Person Singular weisen keine Form für Numerus und Person auf.
  • Präteritum Perfekt einfach: Beispiel: Cant-é.
  • Präteritum Imperfekt Indikativ (2. und 3. Konjugation): Erste und dritte Person ohne Aspekt-Modus (z. B. tem-ía).
  • Konditional Imperfekt: Beispiel: Cant-aría.
  • Konjunktiv Präsens (-e, -a): Beispiel: cant-e.
  • Konjunktiv Imperfekt (-ra, -se): Beispiel: cant-ara.
  • Futur Imperfekt (-re): Beispiel: cant-are.

Werte und Funktionen der Pronomen

  • Reflexiv: Das Subjekt führt die Verbaktion auf sich selbst aus.
  • Reziprok: Das Subjekt führt die Aktion gegenseitig aus.
  • Variante: Das Pronomen kann ein Äquivalent zu anderen Pronomen sein.
  • Reflexives Passiv: Das Verb steht im Aktiv, wird aber passivisch interpretiert (z. B. wurde unterzeichnet).
  • Unpersönlichkeit: Markierung unpersönlicher Sätze durch das Pronomen.
  • Pronominale Verben: Verben, deren Bedeutung sich durch das Pronomen ändert (z. B. sich erinnern).

Deixis

Deixis bezeichnet die Eigenschaft von Sprachelementen (Deiktika), sich auf Elemente innerhalb oder außerhalb des Textes zu beziehen:

  • Exophorisch: Bezug auf Elemente außerhalb des Textes.
  • Endophorisch: Bezug auf Elemente innerhalb des Textes.
  • Anapher: Bezug auf ein Element, das bereits zuvor im Text genannt wurde.
  • Katapher: Bezug auf ein Element, das erst nach dem Deiktikum im Text erscheint.

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