Die griechische Kunst: Architektur und Skulptur
Eingeordnet in Musik
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 2,66 KB
Die Epochen der griechischen Kunst
- Archaische Zeit (6. Jh. – 475 v. Chr.): Festsetzung der architektonischen Stile und Beginn der künstlerischen Entwicklung.
- Klassische Zeit (475 – 323 v. Chr.): Zwischen dem Ende der Perserkriege und dem Tod Alexanders des Großen; Blütezeit der griechischen Kunst.
- Hellenistische Zeit (323 – 31 v. Chr.): Verbreitung der griechischen Kunst in den östlichen Königreichen nach dem Tod Alexanders bis zur römischen Eroberung.
Aufbau der Demokratie und die Polis
Der eigenständige Charakter der Polis wurde durch die gebirgige Topographie des Landes und die Einführung der Demokratie in Athen geprägt.
Merkmale der griechischen Architektur
Die griechische Architektur ist architraviert, das heißt, die Gebäudestruktur basiert ausschließlich auf horizontalen und vertikalen Elementen. Sie zeichnet sich durch visuelle Nähe, Harmonie und den Bezug zum menschlichen Maßstab aus. Monumentalität wird abgelehnt. Die Gebäude werden nach einer bestimmten Ordnung klassifiziert, wobei hauptsächlich Stein und Marmor verwendet wurden.
Typologie der Bauwerke
Zu den wichtigsten Bautypen gehören Tempel, Theater, Agora, Sporthallen und Stadien.
Die architektonischen Ordnungen
Die Ordnung entsteht aus dem Bedürfnis, eine feste Beziehung zwischen den tragenden und den getragenen Elementen (Architrav) herzustellen. Es gibt drei Hauptordnungen:
- Dorisch
- Ionisch
- Korinthisch
Zivile Architektur: Das Theater
Theater, wie das von Epidaurus, wurden für Tragödien und Komödien genutzt. Sie wurden in den Hang eines Berges gebaut, wobei die Sitzreihen (Koilon) eine halbkreisförmige Form bildeten. Das Orchester bildete das Zentrum und das Herz der Anlage.
Griechische Skulptur
Die Skulptur nutzte als Grundmaterialien vor allem Marmor und Bronze, aber auch Holz, Gold und Elfenbein kamen zum Einsatz.
Typologie der Skulptur
- Relief: Zur Dekoration von Giebelfeldern (Tympanon) und Friesen an Tempeln und Altären.
- Freiplastik: Der hellenische Schönheitskanon spiegelt Proportion, Balance, Symmetrie und Bewegung wider.
Allgemeine Merkmale der Skulptur
Der menschliche Körper ist das Hauptmotiv. Das Ideal der Schönheit basiert auf Proportion und Balance, mit einer natürlichen Ähnlichkeit, ohne dabei die künstlerische Idealisierung zu vernachlässigen.