Die griechische Zivilisation und ihre Entwicklung
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Die Geburt der griechischen Welt
Die griechische Zivilisation entstand auf der Balkanhalbinsel. Das gebirgige Relief mit engen Tälern erschwerte die Kommunikation. Das heiße und trockene Klima begünstigte die mediterrane Landwirtschaft, während die Nähe zum Wasser Fischerei und den Handel im gesamten Mittelmeerraum ermöglichte.
Gemeinsame Zivilisation
Obwohl Griechenland aus unabhängigen Stadtstaaten bestand, einten sie zwei fundamentale Säulen: die Sprache und die Religion. Die Griechen waren polytheistisch und stellten ihre Götter in anthropomorpher Form dar. Zeus galt als Vater aller Götter, und man glaubte, dass sie auf dem Olymp lebten.
Frühe Griechen
- Mykener: Indoeuropäische Völker, die um 2000 v. Chr. entstanden. Sie lebten in befestigten Städten und nutzten Bronzewaffen sowie Streitwagen.
- Dorer: Durch den Druck der Dorer aus dem Norden wurden viele Griechen gezwungen, an die Küsten Kleinasiens zu ziehen, wo sie neue Siedlungen gründeten.
Ilias und Odyssee
- Ilias: Erzählt eine Episode aus dem Trojanischen Krieg.
- Odyssee: Schildert die Abenteuer des Odysseus, des Königs von Ithaka, auf seiner Heimreise.
Die griechische Polis
Griechenland war in kleinen, unabhängigen Stadtstaaten organisiert, den sogenannten Polis. Jede Polis hatte eigene Gesetze, eine eigene Währung und eine eigene Regierung.
Aufbau der Polis
- Unterstadt: Hier befanden sich Geschäfte und öffentliche Gebäude rund um einen großen Marktplatz, die Agora.
- Akropolis: Die Oberstadt diente als Zitadelle zum Schutz bei Angriffen und beherbergte religiöse Gebäude.
Regierungsformen und Gesellschaft
In der frühen Zeit wurde die Polis oligarchisch von einer kleinen Gruppe Aristokraten regiert. Die übrigen männlichen Bürger konnten sich in Versammlungen treffen. Während des 6. Jahrhunderts v. Chr. kam es in mehreren Poleis zu sozialen Revolten.
Epochen der Menschheitsgeschichte
Altsteinzeit
Die Menschen lebten als Nomaden in Höhlen und ernährten sich von der Jagd, dem Fischfang und dem Sammeln von Früchten. Ihre Werkzeuge waren Faustkeile, Lanzen, Haken, Harpunen und Pfeile. Künstlerische Manifestationen zeigten sich in Statuen, Gemälden und Gravuren.
Neolithikum
Die Menschen wurden sesshaft und gründeten Dörfer. Zu ihren Werkzeugen gehörten polierte Steinäxte und Sicheln. Sie entwickelten Webtechniken, Keramik (wie die Cardial-Keramik) und errichteten Megalithbauten.
Metallzeitalter
Die Menschen lebten in den ersten Städten und wurden autark. Durch die Erfindung der Metallurgie und Siderurgie nutzten sie Kupfer, Bronze und später Eisen für Werkzeuge wie Schwerter und Pfeile sowie für die Architektur.