Grundbegriffe der Chemie und Materie: Ein Glossar

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Grundbegriffe der Chemie und Materie

  • Atom: Die kleinste Einheit, in die Materie durch chemische Mittel zerlegt werden kann.
  • Spezifische Wärme: Wärmemenge, die benötigt wird, um die Temperatur von einem Gramm einer Substanz um 1 °C zu erhöhen.
  • Kilokalorie: Die Wärmemenge, die benötigt wird, um die Temperatur von einem Gramm Wasser um 1 °C zu erhöhen.
  • Wissenschaft: Systematisiertes Wissen in logischer Reihenfolge, das Tatsachen zueinander in Beziehung setzt.
  • Zusammensetzung: Ein homogener Stoff, der aus der chemischen Verbindung von zwei oder mehr Elementen besteht und daher weiter zersetzt werden kann.
  • Flüssigkristalle: Materialien, die ihre geordnete Struktur nur in einer oder zwei Dimensionen beibehalten.
  • Element: Ein einfacher Stoff, der durch gewöhnliche chemische Prozesse nicht weiter in einfachere Stoffe zerlegt werden kann.
  • Energie: Die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten.
  • Saubere Energie: Energie, die keine Umweltbelastungen verursacht, wie z. B. Solar- und Windenergie.
  • Physikalisches Phänomen: Eine Veränderung, die an einem Körper auftritt, ohne dessen innere Struktur zu verändern, d. h. ohne Umwandlung der Stoffe.
  • Chemisches Phänomen: Eine Veränderung, die die innere Struktur der Materie verändert und auftritt, wenn ein oder mehrere Stoffe umgewandelt werden.
  • Kernspaltung (Fission): Der Prozess der Teilung eines schweren Kerns in annähernd gleich große Teilchen.
  • Energiequellen: Man unterscheidet Primär- und Sekundärenergie. Primärenergie ist eine direkt genutzte natürliche Ressource; Sekundärenergie entsteht durch die Umwandlung von Primärenergie durch physikalische, chemische oder nukleare Prozesse.
  • Kernfusion: Das Gegenteil der Kernspaltung; sie besteht darin, leichte Atome zu schwereren zu verbinden.
  • Gas: Aggregatzustand, bei dem der Abstand zwischen den Molekülen sehr groß und die intermolekularen Kräfte vernachlässigbar sind; es besitzt keine feste Form und kein festes Volumen.
  • Heterogen: Ein Gemisch, bei dem die Komponenten einzeln erkennbar sind.
  • Homogen: Ein Gemisch, bei dem die Komponenten nicht unterscheidbar sind.
  • Gesetz von der Erhaltung der Materie: In einer Reaktion ist die Masse-Energie der Edukte gleich der Masse-Energie der Produkte.
  • Flüssigkeit: Aggregatzustand der Materie, der keine feste Form hat, aber ein festes Volumen besitzt.
  • Materie: Alles, was einen Körper darstellt, einen Platz im Raum einnimmt und Masse sowie Energie enthält.
  • Amorphe Materialien: Stoffe, deren Gitterstruktur zufällig, unzusammenhängend und unvollständig ist.
  • Wissenschaftliche Methode: Der Prozess, durch den Wissen gewonnen wird, um eine Wissenschaft zu bilden.
  • Mischung: Materialien, die aus der Vereinigung von zwei oder mehr sichtbaren Stoffen bestehen.
  • Molekül: Der kleinste Teil, in den Materie durch physikalische Verfahren zerlegt werden kann, wobei die Eigenschaften des Stoffes erhalten bleiben.
  • Plasma: Ionisiertes Gas.
  • Chemie: Wissenschaft von der Materie, ihrer inneren Struktur, ihren Veränderungen, ihren Beziehungen zur Energie und den Gesetzen, die diese Veränderungen und Beziehungen bestimmen.
  • Endotherm: Chemische Reaktion, die Wärme absorbiert.
  • Exotherm: Chemische Reaktion, bei der Wärme freigesetzt wird.
  • Theorie: Erklärung eines Ereignisses, die auf vielen Beobachtungen beruht und durch die Ergebnisse vieler Experimente gestützt wird.
  • Substanz: Homogenes Material mit definierter und unveränderlicher Zusammensetzung, das in allen Teilen die gleichen Eigenschaften aufweist.
  • Festkörper: Zustand der Materie, bei dem die Moleküle eng beieinander liegen und der eine feste Form sowie ein festes Volumen aufweist.
  • Molekulartheorie: Theorie, die besagt, dass Wärme und Bewegung mit dem Verhalten von Molekülen verbunden sind und die Eigenschaften der Aggregatzustände der Materie erklärt.
  • Lösung: Homogene Mischung unterschiedlicher Zusammensetzung.

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