Grundlagen der Arbeitsmotivation und Arbeitsumgebung

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Leistungsmotivation (Need for Achievement)

  • Definition: Das Bestreben von Individuen oder Gruppen, herausfordernde Ziele zu erreichen.
  • Korrelation zwischen Erfolg und Leistungsmotivation:
    • Hohe Leistungsmotivation => Höherer Erfolg
    • Niedrige Leistungsmotivation => Höheres Risiko für Versagen
  • Entwicklung: Erlernt durch Elternhaus und Schule.
    • Hohe Leistungsmotivation der Eltern führt zu hoher Leistungsmotivation bei Kindern.
  • Faktoren: Bildung, Unabhängigkeit, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.
  • Gesellschaft: Wettbewerbsorientierte Gesellschaften fördern diese Werte durch Medien.

Zugehörigkeitsmotivation

  • Menschen haben das Bedürfnis nach sozialen Beziehungen und Anerkennung durch die Gruppe.
  • Merkmale:
    • Wertschätzung von Lob für die Arbeitsleistung.
    • Freude an der Arbeit in Gruppen.
    • Schwierigkeiten bei der Arbeit ohne soziale Interaktion.
    • Beeinflussbarkeit durch die Gruppenmeinung.

Kompetenzmotivation

  • Streben nach hoher Arbeitsqualität und effizienter Erledigung von Aufgaben.
  • Wunsch, Dinge besser und schneller als andere zu erledigen.
  • Potenzial für Rivalitäten und Eifersüchteleien.

Machtmotivation

  • Versuch, Einfluss auf andere zu gewinnen.
  • Präferenz für Führungspositionen.
  • Freude an der Steuerung und Organisation anderer Personen.

Frustration

  • Definition: Emotionaler Stress, verursacht durch die Unfähigkeit, ein Ziel zu erreichen, das ein bestimmtes Bedürfnis befriedigt.
  • Voraussetzung ist ein Hindernis, das die Zielerreichung verhindert.
  • Folgen: Manifestiert sich durch emotionale Störungen, die meist negative Einstellungen und Verhaltensweisen erzeugen.
  • Die Auswirkungen variieren in Intensität und Dauer je nach Person.

Unterforderung und Kapazitätsmangel

  • Effekte:
    • Apathie: Unachtsamkeit und Energiemangel bei der Aufgabenbewältigung.
    • Fehlzeiten: Mangelndes Engagement bei der Arbeit.
  • Korrekturmaßnahmen:
    • Möglichkeiten zur Beförderung innerhalb des Unternehmens.

Unzureichende Entlohnung

  • Effekte:
    • Geringeres Selbstwertgefühl und sinkende Erwartungen.
    • Apathie.
    • Fehlzeiten.
  • Korrekturmaßnahmen:
    • Verbesserung der Löhne.
    • Leistungsgerechte Vergütungssysteme.

Stress am Arbeitsplatz

  • Zustand hoher psychischer Belastung.
  • Gilt als Berufskrankheit und ist eine der Hauptursachen für Unfälle.
  • Ursachen: Schlechte Arbeitsorganisation, Aggression am Arbeitsplatz (Mobbing, sexuelle Belästigung) sowie ungünstige Arbeitsbedingungen (befristete Verträge, Nachtschicht, Licht- und Temperaturverhältnisse).
  • Symptome: Hypertonie sowie körperliche und geistige Müdigkeit.

Arbeitsumgebung

  • Beschreibt den Grad der Erfüllung oder Nichterfüllung der Arbeitnehmer durch die Beziehungen zwischen Gruppen oder Individuen am Arbeitsplatz.

Gute Arbeitsbedingungen

  • Arbeitnehmer fühlen sich wohl.
  • Zufriedenheit mit der Arbeit und gute Integration in die Gruppe.
  • Erhöhte Produktivität.

Maßnahmen für ein gutes Arbeitsklima

  • Förderung guter Beziehungen zwischen den Arbeitnehmern.
  • Transparente Beförderungssysteme basierend auf Fähigkeiten und Anerkennung.
  • Beseitigung von Kommunikationshindernissen.
  • Förderung der Kreativität.
  • Gerechtes und angemessenes Vergütungssystem.

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