Grundlagen der Atomphysik und chemischen Elemente
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Atommodelle: Dalton, Thomson und Rutherford
Dalton: Es war bekannt, dass Thomson-Atome die elementarsten Teilchen der Materie waren und keine innere Struktur hatten. Ein Atom besteht aus einer Kugel aus positiv geladener Materie, in der die Elektronen verteilt sind.
Rutherford: Der Atomkern ist klein und besteht aus Protonen. Es gibt eine äußere Schicht, die Hülle, in der sich Elektronen und Neutronen befinden. Die Elektronen kreisen um den Kern.
Grundbegriffe: Ordnungszahl und Massenzahl
- Ordnungszahl: Anzahl der Protonen im Atomkern.
- Massenzahl: Anzahl der Protonen und Neutronen, die in einem Atomkern vorhanden sind.
- Neutron: Berechnet sich aus der Massenzahl minus der Ordnungszahl.
- Isotope: Atome mit der gleichen Anzahl an Protonen, aber einer unterschiedlichen Anzahl an Neutronen.
Ionen und elektronische Konfiguration
Grundlegende elektronische Konfiguration: Verteilung der Elektronen auf den niedrigsten Energieniveaus.
Valenzelektronen: Elektronen, welche die energiereichste und am weitesten außen liegende Ebene besetzen.
Einatomige Ionen: Ein Atom, das Elektronen aus der Hülle verloren oder gewonnen hat und somit eine elektrische Ladung besitzt.
- Anion: Ein Atom, das ein oder mehrere Elektronen gewinnt.
- Kation: Ein Atom, das ein oder mehrere Elektronen verliert.
Chemische Elemente und ihre Eigenschaften
Metallischer Charakter: Dies bezieht sich auf chemische und physikalische Eigenschaften. Je weniger Valenzelektronen vorhanden sind und je größer das Atom ist, desto ausgeprägter ist der metallische Charakter.
Metalle: Merkmale sind Glanz, einfache mechanische Bearbeitung zu Blechen und Drähten, gute Leitfähigkeit, bei Raumtemperatur fest mit hohem Schmelzpunkt, hohe Dichte und hohe Festigkeit.
Nichtmetalle: Sie sind in der Regel Gase oder spröde Feststoffe und sind schlechte Leiter.
Halbmetalle: Die wichtigste Eigenschaft dieser Elemente ist, dass sie den elektrischen Strom in der Regel nur eingeschränkt leiten (Halbleiter).
Alkalimetalle, Halogene und Edelgase
Alkali: Sie sind hochreaktiv. Mit zunehmender Ordnungszahl innerhalb der Gruppe steigt ihre Dichte, während Schmelz- und Siedepunkte sinken.
Halogene: Nichtmetallische Elemente mit 7 Valenzelektronen und einer starken Tendenz, Anionen zu bilden. Ihre Dichte sowie Schmelz- und Siedepunkte steigen mit der Ordnungszahl.
Edelgase: Sie werden so genannt, weil diese Elemente kaum dazu neigen, sich mit anderen zu verbinden. Sie besitzen 8 Valenzelektronen und bilden aufgrund ihrer Lage im Periodensystem eine außergewöhnliche Gruppe. Sie werden durch fraktionierte Destillation aus der Luft gewonnen.