Grundlagen der Atomphysik und Periodensystem
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Grundlagen der Atomphysik
• Wert der Masse eines Protons: ca. 1 amu
Quantenzahlen
- n (Hauptquantenzahl): 1, 2, 3, ... n
- l (Nebenquantenzahl): 0, 1, 2, ... (n-1) für jedes n
- m (Magnetquantenzahl): -l bis +l (inklusive 0) für jedes l
- s (Spinquantenzahl): +1/2 und -1/2 für jedes m
Entwicklung des Periodensystems
- Vater des Periodensystems: Mendelejew (basierend auf atomaren Massen)
- Aktuelles Periodensystem: Moseley (basierend auf Ordnungszahlen)
Beiträge von Döbereiner und Newlands
- Döbereiner (Triaden): Die Masse des mittleren Elements entsprach fast dem Mittelwert der beiden anderen.
- Newlands (Gesetz der Oktaven): Bei Anordnung nach zunehmender Atommasse zeigten Elemente in Gruppen von sieben ähnliche Eigenschaften beim achten Element.
Definitionen
- Ionisierungsenergie: Energie, die benötigt wird, um ein Elektron aus einem gasförmigen Atom zu entfernen und ein Kation zu bilden.
- Atomvolumen: Das Volumen, das ein Mol Atome einnimmt (berechnet aus Masse und Dichte).
- Elektronenaffinität: Energie, die freigesetzt wird, wenn ein Atom ein Elektron einfängt und ein negatives Ion bildet.
- Elektronegativität: Neigung eines Atoms, bei einer Bindung Elektronenpaare anzuziehen.
- Ionenwertigkeit: Anzahl der Elektronen, die gewonnen oder verloren werden, um ein stabiles Ion zu bilden.
- Metall: Ein Element, das leicht Elektronen abgibt.
- Nichtmetall: Ein Element, das leicht Elektronen aufnimmt.
- Stationäres Orbital: Zustand, in dem keine Energie absorbiert oder emittiert wird.
- Ordnungszahl (Z): Anzahl der Protonen in einem Atom (charakteristisch für jedes Element).
- Massenzahl (A): Summe aus Protonen und Neutronen in einem Atom.
- Isotope: Atome desselben Elements mit gleicher Protonenzahl, aber unterschiedlicher Neutronenzahl (z. B. Wasserstoff: Protium, Deuterium, Tritium).
Gewichtsgesetze
- Gesetz von der Erhaltung der Masse (Lavoisier): Masse wird weder erzeugt noch vernichtet, sondern nur umgewandelt.
- Gesetz der konstanten Proportionen (Proust): Elemente verbinden sich in definierten und konstanten Massenverhältnissen zu einer Verbindung.
- Gesetz der multiplen Proportionen (Dalton): Die Mengen desselben Elements, die sich mit einer festen Menge eines anderen Elements verbinden, stehen in einem einfachen Zahlenverhältnis.
- Gesetz der gegenseitigen Proportionen (Richter): Die Gewichte verschiedener Elemente, die sich mit demselben Element verbinden, stehen in einem einfachen Verhältnis zueinander.
Volumengesetze
- Gesetz von Gay-Lussac (Gasmengen): Bei Gasreaktionen stehen die Volumina der beteiligten Gase bei gleichem Druck und gleicher Temperatur in einem einfachen ganzzahligen Verhältnis.
Avogadro-Hypothese
- Gleiche Volumina verschiedener Gase enthalten bei gleichem Druck und gleicher Temperatur die gleiche Anzahl an Teilchen.
- Die kleinsten Teilchen elementarer Gase sind keine Atome, sondern Aggregate aus Atomen, sogenannte Moleküle.