Grundlagen von Badminton und Leichtathletik
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Badminton: Spielsysteme und Geschichte
Spielsysteme
- Parallel: Beide Spieler agieren auf dem gleichen Niveau, jeweils eine Hälfte des Feldes abdeckend. Es handelt sich um ein Verteidigungssystem.
- Gemeinsam: Eine Kombination beider Systeme. Im Angriff rückt der vordere Spieler zurück, in der Verteidigung wird parallel gespielt.
Beispiele für das Training
- Hubraum, gib mir das Rad! Ein Spieler sitzt zwischen zwei Kegeln, die sechs Meter voneinander entfernt sind. Hinter jedem Kegel steht ein Spieler, der den Ball abwechselnd zu einem anderen Spieler am Kegel schickt, sodass dieser Zeit hat, die Position zu wechseln.
- Beating, Fight Back! Ein Spieler steht auf jeder Seite des Netzes. Ein Spieler schlägt immer Drives, Lobs und Smashes, während der andere nur Clears und Drops spielt.
- Doppel, Praxis-System: Es wird ein Doppel gespielt, bei dem ein Partner vorne und der andere hinten agiert (paralleles System), um Stärken und Schwächen der Systeme zu identifizieren.
Geschichte des Badminton
Die Ursprünge des Badminton liegen in China, auch wenn einige Quellen auf ein Spiel namens Indiaca verweisen, das von den Inkas praktiziert wurde. Die ersten zuverlässigen Referenzen stammen aus Pune, Indien, wo das Spiel von der britischen Militärregierung ausgeübt wurde, bevor es 1873 in England eingeführt wurde. Ein Notbehelf aus einer Champagnerkorken-Kappe und Federn diente einer Gruppe von Soldaten dazu, sich an einem regnerischen Tag abzulenken. Ende der 1970er Jahre wurde Badminton in Galicien (Spanien) eingeführt und verbreitete sich schnell. Die endgültige Weihe erfolgte 1992 mit der Aufnahme als offizielle olympische Sportart bei den Spielen in Barcelona.
Leichtathletik: Stadion und Wettkampfregeln
Das Leichtathletik-Stadion ist der wichtigste Austragungsort für große sportliche Wettkämpfe. Es besteht aus einer ovalen 400-Meter-Bahn für Laufwettbewerbe sowie verschiedenen Bereichen für Sprung- und Wurfwettbewerbe.
Übersicht der Wettkampfregeln
- 1. Starts: Ein Fehlstart liegt vor, wenn ein Läufer sich vor dem Startschuss bewegt. Der Athlet, der zwei Fehlstarts verursacht, wird disqualifiziert.
- 2. Rennen: Bei den 100-, 200- und 400-Meter-Läufen müssen die Athleten während des gesamten Rennens auf ihrer Bahn bleiben. Bei 800-Meter-Läufen bleiben die Läufer nur auf den ersten hundert Metern auf ihrer Bahn, danach ist der Laufweg frei. Der Rumpf des Läufers entscheidet über die Reihenfolge beim Zieleinlauf. Es ist untersagt, den Weg eines anderen Läufers beim Überholen zu behindern.
- 3. Hürden und Hindernisse: Bei allen Hürdenläufen müssen zehn Hürden überwunden werden. Es gibt keine Strafe, wenn ein Athlet versehentlich eine Hürde berührt und diese umfällt. Die Hindernisse sind überwindbar.
- 4. Staffelläufe: Der Staffelstab muss von Hand zu Hand innerhalb der Wechselzone übergeben werden. Der Läufer darf in einer zehn Meter langen Vorzone anlaufen, um Geschwindigkeit aufzunehmen. Fällt der Stab zu Boden, wird das Team disqualifiziert.
- 5. Sportliches Gehen: Es muss immer ein Fuß Bodenkontakt haben, andernfalls erteilen die Kampfrichter eine Verwarnung. Bei der dritten Verwarnung erfolgt die Disqualifikation.