Grundlagen der Bildgestaltung: Komposition und Textur

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Der Clou: Die Grundlagen der Bildsprache

Die grundlegende Sprache und einfache Kunststofflehre ermöglicht es, durch das Setzen von Markern auf einem Blatt, diese als Punkte zu interpretieren.

Gewicht und Komposition

Der umschließende Rahmen verfügt über eine Reihe von Flächen und virtuellen Linien, die helfen, die Komposition besser zu strukturieren (vertikale Achse, horizontale Achse, Diagonale, Mitte, Seite, oben und unten). Je nachdem, wie die Elemente im Raum des Blattes liegen und wie sie sich auf strukturelle Bereiche beziehen, wird das kompositorische Gewicht des Werkes bestimmt.

Harmonische vs. spannungsgeladene Komposition

Ein harmonisches kompositorisches Gewicht entsteht durch eine ausgewogene Lage der Elemente. Ein Gewicht in Spannung tritt auf, wenn die meisten Elemente vor allem in einem Bereich des Blattes konzentriert sind.

Der Rahmen als Grenze

Der Rahmen ist die Grenze der Wahrnehmung und das Material des jeweiligen Kunstwerks. Er definiert und differenziert die innere und äußere Oberfläche des Bildes.

Der Rahmen hat nicht immer die gleiche Form; es gibt verschiedene Versionen von Formaten, die den Bildern eine besondere Bedeutung verleihen. Ein umschließender Rahmen liegt vor, wenn Zeichnungen und Angaben vollständig sind, ohne dass sie irgendwo abgeschnitten werden.

Linienarten

  • Wellenlinie
  • Gerade Linie
  • Offenes Leitungsende
  • Durchgezogene Linie
  • Gestrichelte Linie
  • Modulierte Linie

Die Form und ihre Ausdruckskraft

Die Form ist ein individueller Ausdruck für Größe, Abstände, Betonung, Linienführung und Geste.

Textur: Qualität der Oberfläche

Die Textur beschreibt die Qualität der Oberfläche eines Objekts, die durch das äußere Erscheinungsbild oder die Materialbehandlung entsteht. Es gibt keine Oberfläche ohne Textur.

Visuelle vs. haptische Textur

  • Visuelle Textur: Diese weist keine physischen Unregelmäßigkeiten auf dem Trägermaterial auf (z. B. Fotos, Fingerabdrücke).
  • Haptische (taktile) Textur: Diese präsentiert Unregelmäßigkeiten im Material und erzeugt bei Berührung raue, glatte oder unebene Oberflächen (z. B. durch Farbauftrag).

Die Textur setzt sich aus kleinen Elementen zusammen, die nebeneinander existieren, ihre Individualität verlieren und als Gesamtform wahrgenommen werden.

Die Formgebung

Wenn Linien Konturen abgrenzen, entstehen Formen. Die Form bezieht sich auf die strukturellen Eigenschaften von Objekten und verweist auf deren Grenzen, die linear oder flächig sein können, basierend auf der Korrespondenz zwischen Innen- und Außenbereich.

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