Grundlagen der Bildgestaltung: Raum, Komposition und Bewegung
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Darstellung von Raum und Ressourcen
Overlay-Ebenen: Formen sind teilweise verdeckt.
Größenvariation: Kleinere Objekte wirken entfernter.
Standpunkt: Objekte in der Nähe wirken größer als solche in der Ferne.
Farbdynamik: Mit zunehmender Entfernung verlieren Objekte an Kontrast und Helligkeit. Dieses Verfahren wird als Luftperspektive bezeichnet.
Licht: Gegensätze von Licht und Schatten sowie die Vergrauung von Objekten in der Ferne erzeugen Tiefe.
Konische Perspektive.
Kompositionstechniken
Komponieren bedeutet, alle Elemente eines Bildes sinnvoll zu organisieren.
- Symmetrischer Aufbau: Elemente werden so angeordnet, dass sie in Form und Abmessung beidseitig einer Achse oder Ebene korrespondieren.
- Asymmetrische Komposition: Nutzung von Formen, die an Buchstaben oder Zahlen (wie C, L oder S) erinnern.
- Der Goldene Schnitt: Eine proportionale und harmonische Aufteilung von Segmenten. Er ermöglicht die Konstruktion ästhetisch ansprechender Rechtecke mit einem Seitenverhältnis von ca. 1 : 1,618.
Helldunkel (Chiaroscuro)
Ein künstlerischer Prozess, der durch Kontraste von Licht und Schatten Volumen erzeugt. Die Helligkeitsstufen umfassen:
- Beleuchtete Fläche: Die Seite, die direkt vom Licht getroffen wird.
- Eigener Schatten: Die dem Licht abgewandte Seite.
- Halbschatten (Penumbra): Der allmähliche Übergang von Licht zu Schatten.
- Schlagschatten: Die Projektion des Schattens eines Objekts auf eine Fläche.
- Auflicht: Licht, das von einem Objekt auf ein anderes reflektiert wird.
Lichtquellen:
- Natürliches Licht: Helles Sonnenlicht (mittags) oder mildes Licht (Dämmerung).
- Künstliches Licht: Ungleichmäßiges Licht, dessen Wirkung von der Entfernung zum Schwerpunkt abhängt.
Raumdarstellung in der Fotografie
- Überlappende Ebenen: Ein heller oder unscharfer Hintergrund betont den Vordergrund.
- Rahmung: Dient der gezielten Betonung verschiedener Elemente.
- Licht: Helldunkelwirkungen erzeugen hohe Ausdruckskraft.
- Farbe: Dient der Hervorhebung von Elementen oder zur Gestaltung von Schwarz-Weiß-Kompositionen.
Darstellung von Bewegung
Bewegung beschreibt die Änderung des Standorts oder der Position eines Objekts:
- Reale Bewegung: Ein Körper bewegt sich tatsächlich im Raum.
- Ruhe: Ein völliger Mangel an Bewegung.
- Scheinbare Bewegung: Das Gefühl von Bewegung bei einem eigentlich ruhenden Objekt.
Kinetische Kunst
Eine künstlerische Strömung, bei der sich das Werk selbst verändern und neu erstellen kann, um die Aufmerksamkeit des Betrachters dauerhaft zu binden.
Bewegung in dreidimensionalen Werken
Man unterscheidet zwischen narrativen Ansprüchen und wahrnehmungsdynamischen Arbeiten:
- Narrative Ansprüche: Erzählen eine Abfolge von Ereignissen in der Zeit (z. B. Comics).
- Perzeptuelle Dynamik: Erzeugt den Eindruck von Bewegung durch:
- Multiplikation von Linien oder Formen sowie Rhythmen.
- Dominanz von gekrümmten gegenüber geraden Linien.
- Instabile Lage: Eine Haltung, die kein natürliches Gleichgewicht darstellt (z. B. ein Bein in der Luft).