Grundlagen der Chemie: Periodensystem und Bindungsarten

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Das Periodensystem der Elemente

Alle chemischen Elemente sind in einer Tabelle nach zunehmender Ordnungszahl (Z) geordnet. Diese Anordnung spiegelt die atomare Struktur der Elemente wider.

Die Elemente sind in sieben horizontalen Zeilen, den sogenannten Perioden, und 18 vertikalen Spalten, den sogenannten Gruppen, angeordnet:

  • Die erste Periode enthält zwei Elemente: Wasserstoff und Helium.
  • Die beiden folgenden Perioden mit jeweils acht Elementen werden als kurze Perioden bezeichnet.
  • Die übrigen Perioden, die langen Perioden, enthalten 18 Elemente (in den Perioden 4 und 5) oder 32 Elemente (in der 6. Periode).
  • Die 7. Periode umfasst die Gruppe der Actinoiden, die vollständig radioaktive Kerne jenseits des Elements Uran (Ordnungszahl 92) enthalten.

Chemische Reaktionen

Chemische Reaktionen sind Prozesse, bei denen Stoffe in andere Stoffe umgewandelt werden. Sie beinhalten Reagenzien (Ausgangsstoffe) und Reaktionsprodukte (die gewonnenen Stoffe). Bild

Oxidationsstufe

Die Oxidationszahl oder Oxidationsstufe eines Elements in einer chemischen Spezies gibt die Anzahl der Elektronen an, die ein Atom bei der Bildung einer chemischen Verbindung gewinnt oder verliert (abhängig von der Elektronegativität).

Lewis-Formel

Substanzen können durch die sogenannte Lewis-Formel (Elektronenformel) dargestellt werden. Ein Beispiel ist Natriumchlorid (NaCl): Das Natrium-Atom gibt ein Elektron ab, um eine vollständige Elektronenschale zu erreichen (Na+), während das Chlor-Atom ein Elektron aufnimmt, um das Oktett zu vervollständigen (Cl-). Durch diese Elektronenübertragung erreichen beide Ionen Stabilität.

Ionenbindung

Die Ionenbindung ist die Verbindung zwischen Metallen und Nichtmetallen. Dabei entstehen Ionen, wie bei NaCl, LiF (Lithiumfluorid) oder KI (Kaliumiodid). Die Bindung wird durch elektrostatische Anziehung zwischen Anionen und Kationen hergestellt, wobei ein Partner Elektronen abgibt und der andere sie aufnimmt. Bild

Kovalente Bindung

Die kovalente Bindung erfolgt in der Regel zwischen Nichtmetall-Atomen. Sie tritt auf, wenn sich zwei Atome ein oder mehrere Elektronenpaare teilen. Ein Beispiel ist das Chlormolekül (Cl2): Bild Bild

Metallbindung

Die Metallbindung ist charakteristisch für Metalle. Sie erklärt, wie Metallatome untereinander verbunden sind. Dies kann bei Atomen desselben Elements (z. B. Kupferdraht) oder bei verschiedenen Elementen (z. B. Legierungen wie Bronze) der Fall sein.

Wasserstoffbrückenbindung

Diese Bindungsart tritt bei bestimmten Stoffen auf, wenn Wasserstoffatome an stark elektronegative Atome wie Sauerstoff (O), Stickstoff (N) oder Fluor (F) gebunden sind. Aufgrund der hohen Elektronegativität dieser Atome entsteht eine negative Ladungsdichte an ihnen und eine positive Ladungsdichte am Wasserstoffatom. Dies führt zu einer elektrostatischen Anziehung zwischen den Molekülen.

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