Grundlagen der chemischen Bindungen
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Chemische Bindungen sind die Anziehungskräfte zwischen Atomen, die zur Bildung von Kristallen und Molekülen führen. Es gibt drei Hauptarten von Bindungen:
- Ionische Bindung: Tritt zwischen einem Metall und einem Nichtmetall auf. Ein Atom gibt Elektronen ab, während das andere sie aufnimmt.
- Kovalente Bindung: Tritt zwischen zwei Nichtmetallen auf. Atome teilen sich Elektronen.
- Metallische Bindung: Tritt zwischen Atomen desselben Metalls auf. Elektronen werden in einer gemeinsamen Wolke geteilt (z. B. Eisen, Gold).
Detaillierte Bindungsarten
Ionische Bindung: Bindung zwischen einem Metall (Elektronenabgabe) und einem Nichtmetall (Elektronenaufnahme).
Kovalente Bindung: Geschieht zwischen zwei Nichtmetallen oder zwischen Wasserstoff (H) und einem Nichtmetall. Atome erreichen die Edelgaskonfiguration durch den Austausch von Elektronen. Jedes Elektronenpaar bildet eine kovalente Bindung. Diese werden durch Lewis-Diagramme dargestellt.
Metallische Bindung: Chemische Bindung, die Metallatome zusammenhält. Elektronen werden geteilt (z. B. Eisen, Gold).
Eigenschaften und Periodensystem
- Fluor, Chlor, Brom, Jod und Astat bilden die Gruppe der Halogene. Sie haben 7 Elektronen in der äußeren Schale.
- Wasserstoff steht über den Alkalimetallen. Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Caesium und Francium gehören zu dieser Gruppe und haben ein Elektron in der äußeren Schale.
- Wasserstoff ist ein Nichtmetall, wird aber aufgrund des einen Elektrons in der äußeren Schale oft mit dieser Metallgruppe assoziiert.
- Eine kovalente Bindung hält zwei Fluoratome oder zwei Wasserstoffatome zusammen.
- Die metallische Bindung hält Metallatome zusammen.
- Metalle sind fest, leiten Wärme und Strom, sind dehnbar und verformbar. Sie können zu Legierungen gemischt werden und besitzen einen metallischen Glanz.
- Die Bindung, die Metallatome zusammenhält, unterscheidet sich von der Bindung in Diamanten: Metallische Bindung vs. kovalente Bindung.
- Die Wasserstoffbrückenbindung hält Wasserstoffatome und Wasser zusammen.
- Eigenschaften ionischer Verbindungen: Sie sind kristalline Feststoffe, haben hohe Schmelzpunkte, lösen sich in Wasser (nicht in Öl oder Benzin), leiten im festen Zustand keinen Strom und dehnen sich wenig aus.
- Struktur der Metalle: Kationen bilden ein Ionengitter. Die Elektronen bewegen sich frei durch das Metall und bilden eine Elektronengaswolke, die den Zusammenhalt erklärt und die Leitfähigkeit für Wärme und Strom ermöglicht.