Grundlagen des christlichen Glaubens

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Die Struktur der Heiligen Schrift

Der erste Teil, der umfangreichste, enthält die Bücher, die Israel Zeugnis von den großen Taten Gottes geben. Er enthält drei unterschiedliche Teile: das Gesetz, die prophetischen Bücher sowie die poetischen und historischen Weisheitsbücher.

Der Bund Gottes

Dieses Wort bedeutet, dass Gottes Bund mit Noah transzendent ist, ebenso wie mit Abraham und später mit allen Menschen auf dem Berg Sinai.

Das Neue Testament

Dieses besteht aus 27 Schriften, die von den Aposteln und anderen Jüngern zwischen 50 n. Chr. und dem Ende des ersten Jahrhunderts verfasst wurden. Unter ihnen befinden sich 21 Briefe an verschiedene Gemeinden.

Das Wesen des Glaubens

Der Glaube ist eine Haltung, die uns fest auf die Person Jesu und auf alles, was er seiner Kirche durch seine Apostel offenbart hat, vertrauen lässt. Wir lernen durch das Beispiel anderer Christen zu glauben und kennen die Inhalte unseres Glaubens dank der Lehren, die wir von der Kirche erhalten haben. Wir bezeugen unseren Glauben und sind stets bereit, jedem, der uns nach dem Grund unserer Hoffnung fragt, Antwort zu geben. Wenn der Glaube ein eminent persönlicher Akt ist, so ist er auch ein gemeinschaftlicher Akt, der übertragen und mit anderen gelebt wird. Der Glaube ist eine persönliche Einstellung, die in der Kirche gemeinsam mit allen anderen Christen existiert.

Die Geschichte der Schöpfung

Es wird manchmal gesagt, dass am Anfang der Bibel die Geschichte der Schöpfung steht. Daher besteht die Gefahr, die ersten Kapitel der Bibel als eine Art wissenschaftliche Beschreibung der Ereignisse zu interpretieren. Wenn wir sagen, dass Gott die Welt in sechs Tagen erschuf, bedeutet das Wort „Tag“ nicht zwingend 24 Stunden. Es geht nicht darum, *wie* das Universum entstand, sondern *wer* es erschaffen hat.

Vertrauen in den Schöpfer

Weil wir glauben, können wir sicher sein, dass die Welt und die Menschen seiner Schöpfung nicht dem Zufall überlassen sind, sondern einem Gott, der am Anfang stand und uns nahe bleibt.

Die Bestimmung des Menschen

Gott schuf den Menschen als Mann und Frau, damit sie einander Begleiter sind und sich gegenseitig helfen. Gemeinsam übertragen sie Leben, Wissen, Erfahrung und Liebe. Der Mensch ist nach dem Ebenbild Gottes geschaffen, er kennt und liebt Gott sowie seine Mitmenschen. Männer und Frauen haben die Berufung, das Universum zu gestalten, in der Liebe Gottes zu wachsen und sich darauf vorzubereiten, Gott in der Ewigkeit zu begegnen.

Die Engel und der Fall der Teufel

Gott erschuf Engel, die seine Herrlichkeit schauen durften. Doch einige rebellierten gegen den Herrn, konnten nicht bei Gott bleiben und wurden in die Hölle geworfen. Sie versuchen, die Menschen von Gott abzulenken und Sünde in die Welt zu bringen. Die Macht des Teufels ist nicht unendlich, kann aber dennoch großen Schaden anrichten.

Die Erbsünde

Die Erbsünde ist die Sünde, die von Beginn an die Beziehung zwischen Mensch und Gott belastete. Alle Menschen sind Erben dieser Schuld. Die Taufe löscht die Erbsünde und lässt den Menschen zu Gott zurückkehren.

Johannes der Täufer

Johannes der Täufer war der Sohn des Priesters Zacharias und seiner Frau Elisabeth, die lange kinderlos waren. Der Engel Gabriel erschien Zacharias und kündigte die Geburt eines Sohnes an, der den Namen Johannes tragen sollte. Johannes der Täufer war von Gott auserwählt und lebte in der Wüste. Er taufte im Jordan zur Vergebung der Sünden und verkündete das Kommen Jesu, der mit dem Heiligen Geist taufen würde. Er ist der letzte Prophet Israels und der Vorläufer Jesu, der die Menschen darauf vorbereitete, den Messias zu empfangen.

Christus: Der Messias

Christus ist der Messias, der im Namen Gottes handelt. Als Bote und von Gott beschützt, ist Jesus der Messias und Sohn Gottes. Petrus erkannte dies an, woraufhin Jesus begann, sein Leiden zu verkünden: Das messianische Reich offenbarte sich am Kreuz, wo er sein Leben für sein Volk gab.

Jesus als Sohn Gottes

a) Wenn wir bekräftigen, dass Jesus Gottes Sohn ist, meinen wir damit weit mehr: Jesus ist Gott selbst, der Sohn des Vaters. Es gibt keine Beziehung in der Welt, die mit der Einheit Jesu mit dem Vater vergleichbar ist.

b) Petrus bekennt: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Jesus erwiderte: „Selig bist du, Simon, Sohn des Jona, denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.“

Die Nachfolge Christi

Wenn Christen Gott als Vater anrufen, bekennen sie durch Jesus Christus, dass er von den Toten auferstanden ist. Sie verkünden, dass Jesus Gott ist, und setzen ihr ganzes Vertrauen auf ihn. Sie wünschen einander zu dienen, so wie er es am Vorabend seines Leidens tat.

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