Grundlagen der Datenbanken: Konzepte und Modelle
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Grundlagen der Datenbankverwaltung
Zeichen: Die kleinsten Einheiten, die für sich genommen keine spezifische Bedeutung haben.
Information: Daten, die gemäß den Anforderungen des Anwenders aufbereitet wurden.
Feld: Ein Datenelement, das angefordert wird und mit spezifischen Daten gefüllt ist.
Anmeldung: Verschiedene Arten von Feldern, die mit Informationen gefüllt werden.
Datei: Eine Sammlung von Aufzeichnungen, die nach einer bestimmten Struktur organisiert sind.
Datenbank: Eine Sammlung von Dateien, die erstellt wurde, um Informationen effizient zu speichern und Redundanzen zu reduzieren. Die drei Hauptkomponenten sind Hardware, Software und das DBMS.
DBMS (Datenbankmanagementsystem): Dient der Speicherung, Nutzung und Manipulation von Informationen in der Datenbank.
Datenbank-Schema: Die logische Struktur einer Datenbank.
DBA (Datenbankadministrator): Fachkraft, die für die Verwaltung und Bearbeitung der Datenbank zuständig ist.
Ebenen der Datenabstraktion
Es gibt drei Formen der Datenabstraktion:
- Physische Ebene: Die niedrigste Ebene.
- Konzeptionelle Ebene: Die mittlere Ebene.
- Sicht-Ebene: Die höchste Ebene der Abstraktion, die die endgültige Vision der Daten darstellt.
Datenmodellierung und Struktur
Data Definition: Beschreibt den Datentyp und die Länge eines Feldes. Sie umfasst Attribute (Eigenschaften), Daten und Aufzeichnungen.
Verbindungen zwischen Daten: Definiert das Verhältnis zwischen verschiedenen Arten von Aufzeichnungen.
Datenmodell: Eine Simulation der Realität.
Primary Key (Primärschlüssel): Ein eindeutiges Attribut zur Identifizierung einer Einheit.
Was ist Datenmodellierung?: Die Sammlung von Werkzeugen zur konzeptionellen Beschreibung von Daten, deren Beziehungen, semantischen Einschränkungen und Konsistenz.
Datenmodelle
Es gibt drei Hauptmodelle:
- Objektbasiertes logisches Modell
- Logisches Modell basierend auf Datensätzen
- Physisches Datenmodell
Entity-Relationship-Modell
Dieses Modell stellt die Wirklichkeit durch Entitäten dar:
- Greifbare Entitäten: Dinge, die wir berühren können.
- Immaterielle Entitäten: Konzepte, die wir nicht sehen oder berühren können.
- Attribute: Die Eigenschaften der Datenbank-Entitäten.
Logische Modelle basierend auf Datensätzen
- Relationales Modell: Daten werden in Tabellen mit Zeilen (Datensätze) und Spalten (Attribute) dargestellt.
- Netzwerkmodell: Stellt Daten über Datensätze und deren Beziehungen dar.
- Hierarchisches Modell: Ähnlich wie das Netzwerkmodell, jedoch als Baumstruktur organisiert.
Physisches Datenmodell
Dient der Beschreibung der Daten auf der niedrigsten Ebene. Es gibt zwei Typen: vereinheitlichende Modelle und Speicherstrukturen.
Instanzen, Schemata und Unabhängigkeit
Instanzen und Schemata: Eine Instanz beschreibt den Zustand der Datenbank zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das Schema ist die logische Beschreibung der Datenbank, inklusive Namen und Attributen.
Datenunabhängigkeit:
- Physische Datenunabhängigkeit: Programme müssen bei Änderungen am physischen Schema nicht angepasst werden.
- Logische Datenunabhängigkeit: Programme müssen bei Änderungen am konzeptionellen Schema nicht neu geschrieben werden.
Datenbanksprachen
Data Definition Language (DDL): Definiert die Struktur der Datenbank, deren Ergebnis das Data Dictionary ist.
Data Manipulation Language (DML):
- Prozedurale DML: Der Anwender muss festlegen, welche Daten benötigt werden und wie diese zu erhalten sind.
- Nicht-prozedurale DML: Der Anwender gibt nur an, welche Daten benötigt werden, ohne den Abrufprozess zu definieren.