Grundlagen der Elektronik: Bauteile und Funktionen

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Einführung in die Elektronik

Die Elektronik ist die Wissenschaft und Technologie, die sich mit dem Studium von Elektronen und deren Anwendungen in der Verarbeitung und Übermittlung von Informationen befasst.

Thermoionische Vakuumröhren gelten als die ersten elektronischen Komponenten. Die daraus resultierenden Erkenntnisse waren wegweisend für Radio, Fernsehen, Radar, Kontrollsysteme und den Aufbau der ersten Computer (wie den ENIAC im Jahr 1941). Ab 1948 wurden diese zunehmend durch Dioden und Transistoren aus Halbleitermaterialien wie Silizium oder Germanium ersetzt.

Stromarten

  • Gleichstrom (DC): Charakterisiert durch eine Elektronenbewegung in die gleiche Richtung mit konstanter Spannung und Stromstärke über die Zeit.
  • Wechselstrom (AC): Ein variabler Strom, bei dem sich Spannung und Stromstärke sowie die Richtung ständig ändern.

Elektronische Bauelemente

Passive Bauelemente

Passive elektronische Bauelemente sind nicht in der Lage, elektrische Signale zu erzeugen oder zu verstärken. Sie dienen als Last, um das elektrische Signal einer Schaltung zu reduzieren oder anzupassen.

Aktive Bauelemente

Aktive elektronische Komponenten können elektrische Signale erzeugen, verändern und verstärken.

Widerstände und ihre Varianten

Widerstände sind passive Komponenten, die den Fluss des elektrischen Stroms begrenzen.

  • Potentiometer: Widerstände, die manuell eingestellt werden können. Sie dienen beispielsweise zur Regelung der Lautstärke, der Lichtintensität oder der Motordrehzahl.
  • LDR (Fotowiderstand): Ein Widerstand, der auf Lichtintensität reagiert. Je mehr Licht auf ihn trifft, desto geringer ist sein Widerstand.
  • NTC-Widerstand: Ein Heißleiter mit negativem Temperaturkoeffizienten; bei steigender Temperatur sinkt der Widerstand.
  • PTC-Widerstand: Ein Kaltleiter, dessen Widerstand mit zunehmender Temperatur steigt.

Kondensatoren und Relais

Der Kondensator ist eine Komponente, die elektrische Ladungen vorübergehend auf kleinem Raum speichert. Die Speicherkapazität wird in Farad (F) gemessen. Da dies ein sehr hoher Wert ist, werden in der Praxis meist Untereinheiten verwendet.

Das Relais ist ein elektrischer Schalter, der durch einen Elektromagneten aktiviert wird. Fließt ein Strom durch die Spule, zieht diese ein Blech an, welches einen Kontakt öffnet oder schließt.

Halbleiterbauelemente

Dioden

Dioden sind aktive elektronische Komponenten, die den Stromfluss nur in eine Richtung erlauben. Sie besitzen zwei Anschlüsse: Anode (P-Bereich) und Kathode (N-Bereich). In diesem Zustand ist die Diode direkt polarisiert und verhält sich wie ein geschlossener Schalter.

LED

Die LED (Leuchtdiode) ist ein elektronisches Bauelement, das Licht aussendet, wenn ein elektrischer Strom durch sie fließt.

Transistoren

Der Transistor ist ein Bauteil aus Halbleitermaterial, das drei Abschnitte umfasst: Emitter (E), Basis (B) und Kollektor (C). Durch die Kombination von P- und N-Halbleitern entstehen zwei Arten: NPN-Transistoren und PNP-Transistoren.

Linearer Transistormodus

Im linearen Modus sind die Ausgangsintensität und -spannung (Kollektor-Emitter) eine Funktion der Eingangsspannungen (Basis-Emitter), wodurch viele verschiedene Arbeitspunkte eingenommen werden können.

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