Grundlagen der Erdbauarbeiten und Abbruchtechnik
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Grundlagen der Erdbauarbeiten
Die Modifikation des Reliefs umfasst verschiedene Verfahren zur Geländeanpassung:
- Demontage (Abtrag): Senkung des Terrains auf das geplante Niveau. Bei felsigem Gelände kommen gegebenenfalls Sprengstoffe zum Einsatz.
- Dammbau (Aufschüttung): Erhöhung des Geländes auf das geplante Niveau. Der Damm besteht aus drei Schichten:
- A) Fundament: Bereich unter der Erdoberfläche.
- B) Kern: Die Hauptmasse der Böschung.
- C) Kronenbereich (Coronación): Die letzten 50 cm der Aufschüttung.
Wichtige Fachbegriffe im Erdbau
- Proctor-Dichte: Verdichtung des Erdreichs zur Erzielung der maximalen Dichte bei optimaler Feuchtigkeit.
- Drainage: Entwässerung bei Tagebau-Ausgrabungen, um das Wasser unterhalb der Arbeitsebene zu halten.
- Graben (Trench): Ausgrabung mit maximal 2 m Breite und 7 m Tiefe.
- Brunnen (Well): Ausgrabung mit kleiner Grundfläche für Fundamente oder Schächte.
- Böschungswinkel: Schnittpunkt zwischen der künstlichen Steigung und dem natürlichen Boden.
- Schwamm-Effekt (Bodenauflockerung): Zunahme des Volumens durch das Auflockern des Bodens beim Abtrag.
- Verdichtung: Verringerung des Volumens durch mechanische Einwirkung, abhängig von der Bodenbeschaffenheit.
Abbruchtechnik und Rückbau
Der Abbruch bezeichnet die Zerstörung eines Gebäudes oder Gebäudeteils.
Arten des Abbruchs
- Teilabbruch: Gezielter Rückbau einzelner Bauteile.
- Totalabbruch: Vollständige Zerstörung des gesamten Bauwerks.
Methoden des Abbruchs
- Elementweiser Abbruch: Rückbau in umgekehrter Reihenfolge der Errichtung (vom Dach abwärts). Werkzeuge: Elektrohammer, Meißel, Trennschleifer.
- Abbruch durch Einsturz: Einsatz von Sprengstoffen oder schweren Maschinen, unabhängig von der ursprünglichen Konstruktionsreihenfolge.
- Gemischter Abbruch: Kombination aus elementweisem Rückbau und kontrolliertem Einsturz.