Grundlagen der Evolutionstheorie und biologische Belege

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Evolutionstheorie nach Lamarck

Arten passen sich aktiv an:

  • Inneres Bedürfnis der Anpassung.
  • Gebrauch eines Organs: führt zur Verstärkung.
  • Nichtgebrauch eines Organs: führt zur Schwächung und zum eventuellen Verschwinden.
  • Vererbung der erworbenen Eigenschaften: Entwicklung einer Art von einfach nach komplex.
  • Jede Art hat somit eine eigene, lineare Evolutionslinie.
  • Der Mensch ist das komplexeste Wesen; die untere Evolutionslinie ist somit am längsten.
  • Es gibt keinen Zusammenhang zwischen den Arten.

Georges Cuvier: Paläontologie

Katastrophentheorie: Arten wurden durch Überschwemmungen getötet und neuere Arten wanderten ein.

Artkonstanz: Es findet keine Entwicklung statt. Tier- und Pflanzenarten sind unveränderlich und stammen somit nicht voneinander ab.

Evolutionstheorie nach Charles Darwin

  1. Abstammungstheorie: Alle Organismen stammen von einem gemeinsamen Vorfahren ab!
  2. Evolutionstheorie: Varietäten in den einzelnen Individuen entstehen durch zufällige Mutation und Rekombination.

Kampf ums Dasein: Derjenige, der nicht so gut angepasst ist, stirbt! Diejenigen, die überleben, vererben ihre Merkmale an die nächste Generation usw.

Grundbegriffe der Populationsgenetik

  • Population: Gruppe aus Individuen der gleichen Art, die sich den Lebensraum teilen.
  • Art: Gruppe aus Individuen, die sich untereinander fortpflanzen können und fruchtbare Nachkommen erzeugen.
  • Genpool: Gesamtheit der genetischen Variationen (Allele) einer Population.

Homologie

Unter homologen Organen versteht man die Organe von Organismen, die auf einen gemeinsamen Grundbauplan zurückzuführen sind, sich aber in der Funktion und im Aussehen deutlich unterscheiden können.

Divergente Entwicklung: Entwicklung von einer gemeinsamen Grundform aus in verschiedene Richtungen.

Kriterien der Homologie

  • Kriterium der Lage: Zum Beispiel Vordergliedmaßen bei Wirbeltieren.
  • Kriterium der Stetigkeit: Homologe Organe/Strukturen sind durch Zwischenformen miteinander verbunden (sie entwickeln sich und werden immer komplexer).
  • Kriterium der spezifischen Qualität: Trotz unterschiedlicher Lage kann ein Organ als homolog katalogisiert werden.

Analogie

Analogische Organe sind Organe, die zwar dieselbe Funktion haben, ihren Ursprung jedoch nicht in einem gemeinsamen Vorfahren haben, sondern durch eine ähnliche Entwicklung entstanden sind.

Konvergente Entwicklung: Gleichgerichtete, voneinander unabhängige Entwicklung.

Zwischenformen und Brückentiere

Dies sind Organismen mit Merkmalen verschiedener systematischer Gruppen. Sie belegen die Verwandtschaft zwischen bestimmten Organismengruppen und geben Einblick in den Verlauf der Evolution.

Systematische Ordnung und Beispiele

Bakterien, Fische (z. B. Quastenflosser – Kiemen, Schuppen und Brustflossen ermöglichen Bewegung, kann atmen), Amphibien, Reptilien (z. B. Archaeopteryx – Federn, Flügel, Zähne, Brustbein), Vögel, Menschen.

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