Grundlagen der Filmsprache: Begriffe und Techniken erklärt
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Grundlagen der Filmsprache
Rahmen: Das grundlegende Bild, das aufgezeichnet wird. Die stetige Projektion von Bildern (24 pro Sekunde, 18 bei Stummfilmen) erzeugt die Illusion von Bewegung.
Nutzen: Die Zeitspanne von der Bedienung der Kamera (Aktion) bis zum Stoppen (Cut). Oft synonym mit „Plan“ verwendet, doch präziser bezeichnet es die Aufnahme ohne Unterbrechung, die für die Montage ausgewählt wird.
Plan: Die Grundeinheit der audiovisuellen Sprache. Er wird in einem Durchgang gefilmt und umfasst einen bestimmten Bildausschnitt der Aktion.
Szene: Die Einheit von Raum und Zeit. Sie entsteht durch die Verbindung mehrerer Einstellungen, die inhaltlich aufeinander folgen.
Sequenz: Die Einheit von Handlung, Tempo und Inhalt. Sie besteht in der Regel aus verschiedenen Szenen und Einstellungen.
Framing (Bildgestaltung): Die bewusste Auswahl von Elementen der Wirklichkeit durch das Kameraobjektiv. Je nach Intention des Kameramanns oder Fotografen variieren Bildausschnitt, Kameraposition, Bewegung oder die Aufnahme der Szene. All diese Aspekte bilden die Sprache des Kinos.
Feld: Der Raum, in dem die Handlung stattfindet, sowie das Sichtfeld der Kamera.
Contracampo: Der Winkel gegenüber der Aufnahme.
Off-Raum: Der Bereich außerhalb des sichtbaren Feldes, in dem Handlungen stattfinden, die wir nicht sehen können.
Arten von Einstellungen und Kameratechniken
- Arten von Plänen: Detailaufnahme, extrem nah, Nahaufnahme, Halbnah, Amerikanische Einstellung, Totale, Halbtotale, Schuss-Gegenschuss, Flächenaufnahme und Sequenzeinstellung.
- Kamerawinkel: Untersicht (Froschperspektive), Aufsicht (Vogelperspektive), Normalperspektive, Nadir-Perspektive, Schräglage.
Kamerabewegungen und Kontinuität
Kamerabewegung: Schwenks sind Bewegungen der Kamera um ihre eigene Achse.
Dolly (Fahrt): Eine physische Bewegung der Kamera von einem Ort zum anderen (seitwärts, vorwärts, rückwärts, im Kreis, auf oder ab).
Raccord (Anschluss): Der Zusammenhang zwischen Raum und Zeit von einer Einstellung zur nächsten. Er ermöglicht es, Szenen logisch zu verbinden, selbst wenn sie zu unterschiedlichen Zeiten oder an verschiedenen Orten aufgezeichnet wurden. Der Verantwortliche für die Überprüfung der Kontinuität ist der Script Supervisor (Skript-Sekretär).