Grundlagen der Formgestaltung: Geschichte und Merkmale

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Die Form im Laufe der Geschichte

Klassische Zeiträume

  • Klassik: Griechenland, Rom, Renaissance (14. und 15. Jahrhundert), Neoklassizismus (17. und 18. Jahrhundert)
  • Realismus: Zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts
  • Hyperrealismus: Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts

Unrealistische Zeiträume

  • Epochen: Ägyptisch, Indisch, Romanik (11. bis 13. Jahrhundert), Avantgarde (20. Jahrhundert)

Ebenen der Formdarstellung

  1. Repräsentation oder Abstraktion: Nachahmung (Imitation).
  2. Symbolismus.
  3. Zweidimensionale und dreidimensionale Form.

Merkmale und Eigenschaften

Formen können nach verschiedenen Kriterien klassifiziert werden:

  • Geometrie: Regelmäßig oder unregelmäßig, geometrisch oder natürlich.
  • Struktur: Offen oder geschlossen, einfach oder komplex.
  • Darstellung: Bildhaft oder abstrakt, symmetrisch oder asymmetrisch, positiv oder negativ.
  • Zweck: Funktional oder ästhetisch (z. B. eine Schere oder ein Tisch).

Zweidimensionale Form

Charakterisiert durch zwei Dimensionen (Höhe und Breite), wird sie visuell auf einer Ebene wahrgenommen.

Der Punkt

Der Punkt ist die minimale Stellfläche auf einer Oberfläche. Er hat keine spezifische Größe, seine Wirkung hängt von der Umgebung ab. Ein Punkt in einem Feld dient dazu, verschiedene Empfindungen zu erzeugen und den Raum zu organisieren.

Die Linie

Die Linie entsteht durch einen bewegten Punkt und führt Dynamik ein. Sie strukturiert Räume und lenkt die Aufmerksamkeit.

Ausdruckskraft der Linien

  • Horizontal: Vermittelt Ruhe, Stabilität und Entspannung.
  • Vertikal: Suggeriert Kraft, Ordnung, Aufwärtsbewegung und Spiritualität.
  • Schräg: Erzeugt ein Gefühl von Instabilität, Bewegung und Dynamik.
  • Durchgehend: Vermittelt Ordnung, Gründlichkeit und Festigkeit.
  • Geschwungen: Vermittelt Lebendigkeit, Bewegung und Weiblichkeit.
  • Grafisch: Einheitliche und präzise Linie für technisches Zeichnen.
  • Freihand: Spontaner und freier Ausdruck.

Die Ebene

Unterscheidung in regelmäßige (regelmäßige Polygone) und irreguläre (irreguläre Polygone) Ebenen.

Grundformen

Das Quadrat vermittelt ein Gefühl von Gleichgewicht, Klarheit, Ordnung und Stabilität.

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