Grundlagen der Fotografie und Filmtechnik
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Fotografie und Film: Definition und Herkunft
Fotografie: Ein Verfahren zur Aufnahme von Bildern, traditionell durch den Eindruck von Licht, das von Gegenständen reflektiert wird, auf einem Film in einer Kamera.
Film: Ein Verfahren, um eine Folge von Bildern sehr schnell aufzunehmen, sodass bei der Wiedergabe das Gefühl von Bewegung entsteht.
Technische Aspekte der Fotografie I
Die Kamera und das menschliche Auge sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. Beim Vorgang des Sehens reflektiert das Licht das Objekt.
- Der Rahmen: Bezieht sich auf den Ausschnitt der Wirklichkeit, den Sie fotografieren möchten, gewählt durch den Sucher der Kamera.
- Der Fokus: Um ein Objekt scharf zu erfassen, ist es nötig, die Kameralinse präzise einzustellen.
- Die Schärfentiefe: Sie ist umso geringer, je näher das Objekt ist und je stärker fokussiert wird.
Ansichten:
- Ansicht von unten
- Vertikaler Rahmen
- Horizontaler Rahmen
Technische Aspekte der Fotografie II
Regulierung der Lichtmenge:
- Die Blende: Ein Gerät in der Kamera, das sich öffnet und schließt, um mehr oder weniger Licht einzulassen. Sie wirkt ähnlich wie die Pupille des menschlichen Auges.
- Der Verschluss: Ein verstellbarer Mechanismus, bestehend aus einer Art Vorhang, der sich bei jeder Aufnahme mit variabler Geschwindigkeit öffnet und schließt.
Technische Aspekte der Fotografie III
Das Filmen ist der Prozess, bei dem jede Szene aufgezeichnet wird, die den Film zusammensetzt.
- Die Szene: Der Teil, der den Anfangs- und Endrahmen des Videos definiert.
- Der Rahmen: Jedes statische Bild, das einen Film bildet.
- Die Einstellung: Eine Folge von Bildern, die von der Kamera ohne Unterbrechung erfasst wird.
- Die Sequenz: Organisiert die verschiedenen Einstellungen in Abhängigkeit von der Botschaft oder Idee, die vermittelt werden soll.
- Die Beleuchtung: Eine Technik, die die korrekte Lichtintensität für den Betrieb der Kamera sicherstellt.
- Der Ton: Ein wesentlicher Bestandteil des Films.
- Die Montage: Das Zusammenfügen der verschiedenen Sequenzen, um die Geschichte angemessen zu erzählen.
Punkt 12: Plastik
Expressive Ressourcen im Kino
Das Kino bietet eine Welt der Fantasie, Illusion und Fiktion.
Wahl der Einstellungsgrößen
- Totale: Wird verwendet, um die Umgebung zu beschreiben und als Präsentation.
- Halbnahaufnahme: Hat erzählerischen Wert und wird für Dialoge und Actionszenen verwendet.
- Großaufnahme: Hat meist einen expressiven und dramatischen Wert.
Der Kamerawinkel
- Normalperspektive: Die Kamera befindet sich auf Augenhöhe der Figuren.
- Aufsicht (Vogelperspektive): Die Kamera befindet sich über dem Objekt, wodurch dieses kleiner wirkt.
- Untersicht (Froschperspektive): Das Objekt wird von unten gefilmt, was ein Gefühl der Überlegenheit vermittelt.
Kamerabewegungen
Die Kamera kann manuell bedient oder auf verschiedenen Vorrichtungen wie Kränen montiert werden:
- Schwenk: Die Kamera dreht sich auf der vertikalen Achse.
- Fahrt: Die Kamera gleitet auf Schienen oder einem Fahrzeug, um den Charakter zu begleiten.
- Zoom: Eine Bewegung weg von oder näher an das Motiv, die durch die Optik des Objektivs simuliert wird.