Grundlagen der Gesundheit und Krankheitslehre

Eingeordnet in Medizin & Gesundheit

Geschrieben am in mit einer Größe von 5,13 KB

Einfluss der Umwelt auf die Gesundheit

Eine harmonische Entwicklung ermöglicht es einer Person, in einem guten Umfeld ohne Kontamination aufzuwachsen. Umweltverschmutzung führt zu gesundheitlichen Verlusten. Auch die Gesellschaft und die Familie beeinflussen die körperliche und psychische Gesundheit.

Determinanten der Gesundheit

Die Faktoren, die die Gesundheit bestimmen, umfassen:

  • Lebensstil: Ernährung, Fettleibigkeit, Alkoholkonsum.
  • Umweltfaktoren: Kontamination.
  • Biologische Faktoren: Krankheiten, Fettleibigkeit.

Modifizierbare Gesundheitsfaktoren

Durch menschliche Aktivität können folgende Faktoren beeinflusst werden: Umweltfaktoren, Lebensstil, Gesundheitswesen und biologische Faktoren (sofern nicht erblich bedingt).

Kardiovaskuläre Risikofaktoren

Zu den Risikofaktoren zählen: Bluthochdruck, Übergewicht, Alkoholkonsum, Tabakkonsum, Bewegungsmangel sowie der Konsum von zuckerhaltigen Getränken und proteinreicher Ernährung.

Übertragbare und nicht übertragbare Krankheiten

Übertragbar: Grippe, Windpocken, Meningitis, Pneumonie.
Nicht übertragbar: Zerebralparese, Diabetes, Epilepsie.

AIDS in Entwicklungsländern

Die hohe Sterblichkeitsrate in armen Ländern ist auf mangelnde Aufklärung, schlechte Ernährung, fehlende Hygiene und eine unzureichende medizinische Versorgung zurückzuführen.

Cholesterin und kardiovaskuläres Risiko

Hohes Cholesterin führt zur Bildung atheromatöser Plaques. Dies ist ein entzündlicher Prozess, der zum Aufbrechen der Plaques führen kann, den Blutfluss behindert und die Bildung von Thromben fördert. Bei sehr hohen Werten verstopfen die Arterien durch das Wachstum des Atheroms.

Tabakkonsum und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Tabakrauch verursacht einen akuten Anstieg des Blutdrucks und der Herzfrequenz, da er die Nervenenden des sympathischen Nervensystems stimuliert und die Katecholamine (Adrenalin und Noradrenalin) erhöht. Raucher haben daher einen höheren Blutdruck als Nichtraucher.

Diabetes und Adipositas

Es besteht ein direkter Zusammenhang: Menschen mit Adipositas haben ein höheres Risiko, an Diabetes zu erkranken.

Malaria und Prävention

Mücken leben in warmen, feuchten Gebieten wie Sümpfen. In tropischen Ländern ist dies ein großes Gesundheitsproblem.
Prävention: Trockenlegung feuchter Gebiete, Verwendung von Moskitonetzen, Insektiziden und Repellents.

Behandlung von Malaria

Malaria wird durch Plasmodium (Protozoen) verursacht. Da Protozoen (Eukaryonten) uns phylogenetisch näherstehen als Bakterien, ist es schwierig, Medikamente zu finden, die für den Parasiten giftig, für den Menschen jedoch verträglich sind.

AIDS: Biologie und Infektionsweg

a) Nukleinsäure: RNA.
b) Infektionsmechanismus:
1. HIV bindet an die Zellmembran.
2. Eindringen in die Wirtszelle.
3. Freisetzung der RNA durch Kapsidabbau.
4. Reverse Transkriptase synthetisiert aus viraler RNA DNA.
5. Integration der viralen DNA in das Chromosom der Wirtszelle.
6. Aktivierung des Provirus, Transkription in Virus-RNA.
7. Steuerung der Produktion neuer Viren im Zytoplasma.
8. Knospung neuer Viren aus der Wirtszelle.

Elemente einer Infektionskrankheit

1. Existenz einer Infektionsquelle: Reservoirs können Boden, Wasser, Tiere oder Menschen sein.
2. Ausbreitung: Exogen (direkt durch Kontakt oder indirekt über Luft/Wasser/Objekte) oder autogen (durch körpereigene Mikroorganismen).
3. Penetration: Eintritt durch natürliche Öffnungen (Haut, Atemwege, Verdauungstrakt).

Begriffe der Infektiologie

Symptom: Subjektive Krankheitserscheinung (z. B. Schmerz).
Zeichen: Objektiv messbare Veränderung (z. B. Fieber).
Antibiotika: Substanzen, die das Wachstum von Mikroorganismen hemmen oder diese abtöten.
Antiviralia: Medikamente zur Behandlung von Virusinfektionen.
Impfstoff: Präparat zur Anregung der Antikörperproduktion durch inaktive oder abgetötete Erreger.

Krebs und Behandlung

Krebs: Unkontrolliertes Wachstum maligner Zellen.
Apoptose: Programmierter Zelltod.
Metastasen: Ausbreitung von Krebszellen in andere Organe.
Strahlentherapie: Behandlung mittels ionisierender Strahlung.
Chemotherapie: Behandlung mit chemischen Substanzen (Zytostatika).

Ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung umfasst Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Empfohlen wird eine mediterrane Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Fisch statt Fleisch und die Reduktion gesättigter Fette. Die Kalorienverteilung sollte etwa 20-25% beim Frühstück, 35-40% beim Mittagessen, 15-20% beim Snack und den Rest beim Abendessen betragen.

Verwandte Einträge: