Grundlagen der Gesundheit und Umwelteinflüsse

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Definitionen von Gesundheit und Krankheit

Gesundheit: Ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.

Krankheit: Eine Wertminderung des Gesundheitszustands durch den vorübergehenden oder dauerhaften Verlust des körperlichen, psychischen oder sozialen Wohlbefindens.

Arten von Krankheiten

  • Genetische Krankheiten: Aufgrund von Änderungen im Genom ist ein genetischer Defekt die direkte Ursache der Krankheit. Dies ist beispielsweise bei Hämophilie, dem Down-Syndrom oder bestimmten Arten von Diabetes der Fall.
  • Angeborene Krankheiten: Jene, die ab der Geburt bestehen, weil eine Erkrankung während der Schwangerschaft oder während der Geburt die Entwicklung beeinflusst hat.

Einflussfaktoren auf die Gesundheit

Die Gesundheit unterliegt einer Reihe von Krankheiten, Belastungen und Risiken, die ihren Ursprung in verschiedenen Bereichen haben: in der Umwelt, im eigenen Körper, in den Lebensgewohnheiten oder im soziokulturellen Umfeld.

Ökologische Belastungen

Man unterscheidet physikalische, chemische und biologische Einflüsse:

Physikalische Einflüsse

  • Ionisierende Strahlung: Eine Form von Energie, die fähig ist, die Struktur der Materie und Zellen zu verändern.
  • Lärm: Unerwünschter Schall, der Schlafstörungen verursachen kann.
  • Temperaturschwankungen: Hohe Temperaturen in Kombination mit hoher Luftfeuchtigkeit können die Verdunstung von Schweiß verhindern und dadurch die Kühlung des Körpers beeinträchtigen.

Chemische Umwelteinflüsse

Hierzu zählen Luftverschmutzung (Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid, Stickoxide, Partikel), organische und anorganische Wasserverschmutzung sowie Lebensmittelkontamination.

Biologische Einflüsse und Infektionskrankheiten

Infektionskrankheiten werden durch Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Protozoen und Pilze verursacht:

  • Bakterien: Einzellige Organismen ohne Zellkern. Wenn sie sich im Körper vermehren, zerstören sie Zellen und produzieren Toxine.
  • Viren: Sie können sich nicht aus eigener Kraft vermehren. Sie dringen in Zellen ein, produzieren dort eine große Anzahl neuer Viren und zerstören dabei die Zellen.
  • Protozoen: Einzellige Lebewesen mit einem definierten Kern (etwa 20 Arten).
  • Pilze: Ein- oder mehrzellige Organismen mit einem definierten Zellkern.

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