Grundlagen der globalen Wirtschaft und Industrie
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Globalisierung und NICs
Nachteile: Die lokale Bevölkerung leidet unter Ausbeutung, die lokale Kultur leidet, Umweltverschmutzung nimmt zu, der Großteil des Geldes fließt aus dem Land ab.
Globalisierung: Die Welt wird als ein anerkannter Anbieter von Rohstoffen und als ein Markt gesehen.
NIC (Newly Industrialized Countries): Länder, die sich in den letzten 50 Jahren stark entwickelt haben und von LEDCs zu MEDCs aufgestiegen sind.
- Erste NICs (Die vier Tiger): Südkorea, Hongkong, Taiwan und Singapur.
- Top NICs heute: Brasilien, China, Indien, Mexiko, Türkei, Thailand, Malaysia, Philippinen, Südafrika.
- Gemeinsame Merkmale: Stärkung der Bürgerrechte, starke politische Führung, zunehmend offene Marktwirtschaft, sinkende Armutsquoten, große nationale Unternehmen mit internationaler Präsenz.
Industriesektoren und Arbeitsmarkt
Formelle Industrie: Sicherheitsmaßnahmen, Verträge (Arbeitsstunden, Urlaub, Monatsgehalt), Qualifizierung, gutes Betriebsklima, rechtliche Absicherung.
- Stadtbewohner: Verfügen über Kompetenzen und Bildung, erhalten relativ gute Arbeitsplätze (weniger als 40 % im informellen Sektor).
- Migranten: Vom Land kommend, oft ohne spezifische Fähigkeiten oder Bildung, arbeiten zu über 60 % im informellen Sektor.
Tourismus
Definition: Eine Person, die einen Ort außerhalb ihres Hauptwohnsitzes für einen vorübergehenden Zeitraum besucht.
Arten des Tourismus: Sommerlager, Skifahren, Natur-/Safari-Abenteuer, Sport, Kulturreisen (Museen), Camping, Strandurlaub, Besuch von Familie/Freunden.
Gründe für die rasche Zunahme: Höheres verfügbares Einkommen, verbesserte Straßen/günstigere Fluggesellschaften, mehr Wissen (Sprachen), mehr Werbung und Internet (einfachere Buchung).
Vor- und Nachteile: Wirtschaftliche Verbesserung, Arbeitsplätze und Infrastruktur (Straßen, Elektrizität) stehen dem Abfluss von Kapital, Umweltverschmutzung (Luft, Wasser, Flächen) und saisonaler Arbeitslosigkeit gegenüber.
Wirtschaftszweige und Ressourcen
Wirtschaftszweige:
- Primär: Gewinnung von Rohstoffen aus der Natur (Fischer, Bauern).
- Sekundär: Verarbeitung von Rohstoffen zu Produkten (Bäcker, Schreiner).
- Tertiär: Dienstleistungen (Geschäfte, Supermärkte).
- Quartär: Wissensbasierte Industrie (High-Tech, medizinische Forschung).
LEDC vs. MEDC: LEDCs haben viele Menschen im primären Sektor beschäftigt, da Fabriken und Bildungseinrichtungen fehlen. MEDCs konzentrieren sich auf den sekundären und tertiären Sektor.
Ressourcen:
- Human: Fähigkeiten und Bildung.
- Natürlich: Öl, Holz.
- Nicht erneuerbar: Öl, Kohle, Erdgas, Uran.
- Erneuerbar: Wind, Sonne, Wasser, Gezeiten, Biomasse, Erdwärme.
Industriestandorte und TNCs
Standortfaktoren: Rohstoffe, Küstennähe, Arbeitsmarkt, Umweltauflagen, Zugang zu Märkten und Energiequellen.
Footloose Industries: Branchen, deren Standort nicht durch die Nähe zu Rohstoffen oder Märkten beeinflusst wird.
TNCs/MNCs (Transnationale Unternehmen): Unternehmen, die in mehreren Ländern tätig sind. Die Zentrale befindet sich meist in einem MEDC, während die Produktion global verteilt ist (z. B. Coca-Cola, McDonald’s, Apple, IKEA).