Grundlagen der grafischen Gestaltung

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Grafik: Die Linie

Eine Linie entsteht durch die Bewegung eines Punktes. Sie besitzt Länge und Breite, jedoch keine zweite Dimension. Die visuellen Qualitäten der Linie hängen von ihrer Richtung oder Bahn ab (gestrichelt, kurvig, gerade oder gemischt).

Mathematische Definition

Gerade definierte Pfade folgen mathematischen Gesetzen. Wird ein Zeichenwerkzeug verschoben und kehrt zum Ausgangspunkt zurück, entstehen Flächen mit Umfang, Länge und Breite (z. B. Dreiecke und Kreise), die regelmäßige und unregelmäßige Formen bilden.

Visuelle Qualitäten der grafischen Ebene

Je nach Strichführung bildet sich der Umriss oder Umfang einer Fläche, wodurch ein breites Spektrum an Formen entsteht. Die Größe wird dabei in Bezug auf das grafische Feld definiert.

Textur

Texturen werden mit geometrischen oder organischen Zeichengeräten oder von Hand erstellt:

  • Schraffur: Gerade oder gekrümmte Linien erzeugen durch Abstände Volumen oder Tiefe.
  • Regelmäßige Flächen: Geometrische Figuren mit mathematischen Beziehungen, Winkeln und Seiten.
  • Organische Flächen: Formen mit fließenden Konturen, die von Hand gezeichnet werden.

Symmetrie

Die Symmetrie ist eine Methode, um Kompositionen geordnet und ausgewogen zu gestalten. Sie kann auf einer horizontalen oder vertikalen Achse basieren (bilaterale Symmetrie).

Arten der Symmetrie

  • Translatorische Symmetrie: Ein Element wird in einem bestimmten Abstand wiederholt.
  • Rotationssymmetrie: Ein Bild wird gedreht und wiederholt sich zwei- oder mehrmals um einen zentralen Punkt.
  • Spiegelsymmetrie: Eine Hälfte der Zeichnung spiegelt die andere wider.

Volumen und Raum

Um ein Volumen mit Länge, Breite und Tiefe auf einer Ebene darzustellen, nutzen wir schräge Linien (in Winkeln von 15°, 30°, 45° oder 60°). Diese Linien sind dafür verantwortlich, dass das Auge die dritte Dimension erkennt.

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