Grundlagen der Industriewirtschaft und Produktion

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Punkt 7: Verkehrsstraßen und Industrielle Begriffe

Umzug (Offshoring)

Unter einem Umzug versteht man die Verlagerung der gesamten oder teilweisen Produktion eines Unternehmens in andere Länder oder weniger entwickelte Regionen, um Kostenvorteile zu erzielen. Dies führt häufig zum Abbau von Arbeitsplätzen im Herkunftsland. In der Heimat verbleiben meist Bereiche wie Marketing sowie Forschung & Entwicklung (F&E+i).

Stromversorgung

Dies bezeichnet natürliche Ressourcen, die zur Gewinnung nützlicher Energie genutzt werden.

Quellen alternativer oder regenerativer Energien

Hierbei handelt es sich um natürliche Energiequellen, die sich durch einen kontinuierlichen Kreislauf selbst erneuern und somit unerschöpflich sind. Dazu zählen: Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft, Geothermie, Gezeitenenergie und Biomasse.

Industrielle Basis

Die Gesamtheit der Anlagen zur Verarbeitung von Rohstoffen zu Fertigprodukten, die in industriellen Prozessen eingesetzt werden (z. B. Stahl). Zu dieser Gruppe gehören die Stahlindustrie, Petrochemie, Metallurgie und Zementindustrie.

Industriearten

  • Investitionsgüterindustrie: Branchen, die Maschinen und Apparate für die Herstellung von Gütern und Dienstleistungen für andere Unternehmen produzieren.
  • Konsumgüterindustrie: Branchen, die Waren für den direkten Bedarf herstellen, ohne dass eine weitere Verarbeitung nötig ist. Diese können langlebig oder kurzlebig sein.

Forschung & Entwicklung (F&E)

Systematische Aktivitäten zur Entwicklung neuer Technologien, um den Wissensfluss in Wissenschaft und Technik zu erhöhen und Innovationen schneller einzuführen.

Rohstoffe

Materialien tierischen, pflanzlichen oder mineralischen Ursprungs, die direkt in den industriellen Produktionsprozess einfließen.

Technologieparks

Räume mit staatlicher oder kommunaler Förderung, die darauf abzielen, innovative Unternehmen im Tech-Sektor anzusiedeln. Sie werden auch Wissenschaftsparks oder High-Tech-Komplexe genannt.

Gewerbegrundstücke

Flächen, die städtebaulich für die Installation von Industriegebäuden erschlossen wurden und oft steuerliche Vorteile bieten.

Industrielle Umstrukturierung

Die Anpassung eines durch technologischen Wandel veralteten Produktionssystems an neue Marktanforderungen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Dies betrifft traditionelle Branchen wie Textil, Schuhe, Stahl, Metallurgie, Bauwesen und Schiffbau.

Outsourcing

Eine Form der Zusammenarbeit, bei der ein Unternehmen die Herstellung von Komponenten oder die Erbringung von Dienstleistungen (z. B. Bürobedarf, Reinigung, Verpflegung) an externe Auftragnehmer auslagert.

Vorteile für das auftraggebende Unternehmen:

  • Sicherung eines festen Einkommens für eine bessere Produktionsplanung.
  • Fokus auf Technik und Produktion statt auf Marketing.

Vorteile für das beauftragte Unternehmen:

  • Senkung der Produktions-, Arbeits- und Ablagekosten.
  • Zugang zu Fachspezialisten.
  • Möglichkeit zur kurzfristigen Produktion von Waren oder Dienstleistungen.
  • Fokus auf den kommerziellen Bereich.

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