Grundlagen der Informatik: Hardware, Netzwerke & Sicherheit

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Prozessor (CPU)

Ein Prozessor ist ein Mikrochip, der andere elektronische Schaltungen steuert und dabei einen Prozess abarbeitet.

Mehrkernprozessoren

Dies bedeutet, dass mehrere Prozessoren zu einem Prozessor zusammengefasst werden, z. B. Single-, Dual-, Quad-, Hexa- oder Octa-Core. Einsatzgebiete: Notebooks, Tablets, Smartphones.

Arbeitsspeicher (RAM)

Der Arbeitsspeicher (Random Access Memory) ist essenziell für die Leistungsfähigkeit eines PCs, da diese von seiner Größe und Schnelligkeit abhängt.

  • Aufgaben: Verwaltung von Daten für Programme.
  • Funktion: Er fungiert als Zwischenspeicher. Alle benötigten Daten werden im Arbeitsspeicher gehalten.
  • Hinweis: Beim Ausschalten gehen alle Daten der aktuell geöffneten Programme verloren, sofern sie nicht auf der Festplatte gespeichert wurden.

Peripheriegeräte

Monitor

Gerät zur Kontrolle oder Wiedergabe von Bildern oder Informationen, z. B. Kathodenstrahlröhren (CRT) oder Liquid Crystal Displays (LCD).

Drucker

Gerät zum Ausdrucken von Daten, z. B. Tintenstrahl-, 3D- oder Nadeldrucker.

Netzwerktechnik

  • LAN (Local Area Network): Ein lokales Netzwerk.
  • WLAN (Wireless Local Area Network): Ein kabelloses lokales Netzwerk. Wenn ein PC und ein Router/Modem mit einem Kabel verbunden sind, spricht man von LAN, nicht von WLAN.
  • Internet: Ein dezentrales, globales Netzwerk, das aus mehreren lokalen Einzelnetzen besteht.
  • Intranet: Funktioniert wie das Internet, dient jedoch dem Austausch von Informationen innerhalb eines Betriebes (Schutz vor fremden Zugriffen von außen). Ein Zugriff vom Intranet ins Internet ist möglich, umgekehrt jedoch nicht.
  • Router: Ein Netzwerkgerät, das verschiedene Netze miteinander verbindet.

Systemkomponenten

Mainboard

Die zentrale Platine, an der die meisten Komponenten eines PCs miteinander verbunden werden (CPU, RAM, etc.).

Kernel

Der zentrale Bestandteil eines Betriebssystems (z. B. Linux, Windows, iOS). In ihm ist die Prozess- und Datenorganisation festgelegt.

BIOS (Basic Input/Output System)

Es überprüft beim Hochfahren („Booten“) des PCs, ob alle internen Elemente (Prozessor, Arbeits- und Festplattenspeicher) sowie alle angeschlossenen Geräte funktionstüchtig sind.

IT-Sicherheit

  • Viren: Programme, die sich selbstständig verbreiten können.
  • Trojaner: Schadsoftware, die als nützliches Programm getarnt ist.
  • Firewall: Ein Sicherungssystem, das ein Rechnernetz oder einen einzelnen Computer vor unerwünschten Netzwerkzugriffen schützt.
  • Virenschutzprogramm: Software, die Computerviren, Würmer und Trojanische Pferde aufspüren, blockieren und gegebenenfalls beseitigen soll.
  • E-Mail-Verschlüsselung: Wird verwendet, um vertrauliche Informationen manipulationssicher per E-Mail zu versenden. Dies geht oft mit einer digitalen Signatur einher. Nur der Empfänger und autorisierte Personen können die E-Mail entschlüsseln.

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