Grundlagen der Informationssysteme und IT-Strategie

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1. Daten, Informationen und Systeme

  • Daten: Rohmaterial wie Symbole, Zahlen, Wörter oder Bilder.
  • Informationen: Daten, die in einem bestimmten Kontext einen Sinn ergeben.
  • System: Ein Mechanismus zur Generierung von Informationen.

2. Was ist ein Informationssystem?

Ein Informationssystem besteht aus einer Reihe interagierender Elemente, die Aktivitäten eines Unternehmens unterstützen.

3. Komponenten eines Informationssystems

  • Hardware: Computerausstattung zur Datenverarbeitung.
  • Personal: Personen, die das System bedienen und Daten eingeben oder auswerten.
  • Daten/Informationen: Vorleistungen für das System.
  • Software: Programme zur korrekten Verarbeitung der Daten.
  • Telekommunikation: Hard- und Software zur elektronischen Übermittlung.
  • Verfahren: Strategien und Betriebsvorschriften für die Anwendung.

4. Grundlegende Aktivitäten eines IS

  1. Eingabe: Manuelle oder automatische Datenerfassung.
  2. Speicherung: Ablage in Datenstrukturen (Dateien).
  3. Verarbeitung: Durchführung von Berechnungen und Arbeitsschritten.
  4. Ausgabe: Bereitstellung von Informationen für andere Systeme oder Nutzer.

5. Was ist Informatik?

Technologien, die den Bau und Betrieb von Informationssystemen und Datennetzen (Satellit, Telefon, Glasfaser, Software-Design etc.) ermöglichen.

6. Ziele in Organisationen

  • Automatisierung von Geschäftsprozessen.
  • Unterstützung von Entscheidungsprozessen.
  • Erzielung von Wettbewerbsvorteilen.

7. Transaktionssysteme

Informationssysteme zur Automatisierung der Verwaltung von Geschäftsprozessen.

Eigenschaften:

  • Unterstützung der operativen Ebene.
  • Starke Ein- und Ausgabe, einfache Berechnungen.
  • Datenbankaufbau für spätere Nutzung.
  • Einsparung manueller Arbeit.

8. Entscheidungsunterstützungssysteme (DSS)

Systeme zur Unterstützung des Managements bei komplexen Entscheidungen.

Klassifizierung:

  • DSS: Entscheidungsunterstützung.
  • GDSS: Gruppen-Entscheidungsunterstützung.
  • EIS: Executive Information System.
  • EDSS: Expertensysteme.

9. Strategische Informationssysteme

Systeme, die Wettbewerbsvorteile erzielen, Innovation fördern und meist intern entwickelt werden.

10. Stadien des Wachstums

  1. Start-up: Erwerb des ersten Computers, Fokus auf Transaktionssysteme.
  2. Expansion: Verbreitung von Anwendungen, oft ungeordnet.
  3. Kontrolle: Einführung von Standards und Budgets.
  4. Integration: Zentralisierung und Datenbanknutzung.
  5. Datenmanagement: Informationen als wertvolle Ressource.
  6. Reife: IT als strategische Funktion auf oberster Ebene.

11. Strategische Vision und Systeme

Die strategische Vision beschreibt, wie IT die Wettbewerbsstrategie gestaltet. Ein strategisches Informationssystem nutzt IT, um Wettbewerbsvorteile zu sichern oder Konkurrenten zu schwächen.

12. Wettbewerbsvorteile

  • Kostensenkung durch Automatisierung.
  • Erhöhung von Marktzutrittsschranken.
  • Differenzierung von Produkten.
  • Partnerschaften und Kundenbindung.

13. Grundlegende Wettbewerbskräfte

  • Potenzielle Konkurrenten.
  • Kunden (Kaufkraft).
  • Ersatzprodukte.
  • Anbieter (Verhandlungsmacht).
  • Rivalität unter bestehenden Konkurrenten.

14. Reengineering

Die radikale Neugestaltung von Geschäftsprozessen zur signifikanten Verbesserung von Kosten, Qualität, Service und Zeit.

15. Computer-Grundlagen

  • Hardware: Physische Komponenten.
  • Software: Programme und Anweisungen.
  • CPU: Zentrale Recheneinheit (Rechen- und Steuereinheit).
  • Speicher: RAM (flüchtig), ROM (nicht flüchtig), Cache.

16. Software-Typen

  • Systemsoftware: Betriebssysteme, Compiler, Editoren.
  • Anwendungssoftware: Programme für spezifische Aufgaben (z. B. Buchhaltung).
  • Programmiersprachen: Maschinensprache, Assembler, Hochsprachen (C, Java), 4GL.

17. Moderne Technologien

  • Multimedia: Kombination verschiedener Medien.
  • Client/Server: Verteilte Verarbeitung.
  • Virtuelle Realität: Computersimulierte Umgebungen.
  • E-Commerce: Automatisierung von Geschäftstransaktionen.

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