Grundlagen der IT-Sicherheit: Schutz vor Cyber-Bedrohungen

Eingeordnet in Informatik

Geschrieben am in mit einer Größe von 2,84 KB

Was ist Computer-Sicherheit?

Computer-Sicherheit umfasst eine Reihe von Maßnahmen, Instrumenten und Geräten, deren Ziel es ist, die Integrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit eines EDV-Systems zu gewährleisten.

  • Integrität: Ein System ist integriert, wenn Änderungen durch unbefugte Benutzer verhindert werden.
  • Vertraulichkeit: Ein System ist vertraulich, wenn die Anzeige von Daten für Nutzer ohne entsprechende Rechte verhindert wird.

Bedrohungen durch Malware

Malware ist Software, die ohne Wissen des Benutzers auf einem Computer installiert wird, um Informationen zu stehlen, das System zu verlangsamen oder Dateien zu zerstören.

Arten von Schadsoftware

  • Virus: Ein Programm, das sich ohne Wissen des Nutzers installiert, verbreitet und das System verlangsamt oder Festplatten beschädigen kann.
  • Worm (Wurm): Eine Art von Virus, der sich vervielfältigt und alle Knoten in einem Netzwerk infiziert. Er verlangsamt das System und versendet sich automatisch weiter.
  • Trojaner: Ein Programm, das sich in anderen Anwendungen versteckt, um ein „Tor“ zum Computer zu öffnen und Dritten die Kontrolle zu ermöglichen.
  • Spyware: Ein Programm, das ohne Wissen des Nutzers Informationen sammelt und an Werbeserver sendet.
  • Dialer: Programme, die die Internetverbindung über das Modem nutzen, um kostenpflichtige Telefonate mit hohen Gebühren zu führen.
  • Pharming: Identitätswechsel einer Website durch einen lokalen Server, der ohne Wissen des Benutzers installiert wurde.
  • Phishing: Der Versuch, vertrauliche Informationen (z. B. E-Banking-Daten) durch gefälschte E-Mails zu erlangen.
  • Spam: Der massenhafte Versand von unerwünschter Werbepost an E-Mail-Adressen.

Sicherheitsmaßnahmen und Schutzprogramme

Prävention und Abwehr

  • Aktive Sicherheit: Maßnahmen, die Schäden an EDV-Systemen aktiv verhindern.
  • Passive Sicherheit: Maßnahmen zur Minimierung der Auswirkungen nach einem Unfall, Benutzerfehler oder Malware-Befall.
  • Antivirus: Programme zur Erkennung, Verhinderung und Beseitigung von bösartiger Software wie Viren, Würmern, Spyware und Trojanern.
  • Firewall: Ein Programm, das die Kommunikation zwischen Anwendungen und dem Netzwerk überwacht, um unbefugte Zugriffe über TCP/IP zu verhindern.
  • Antispam: Filterprogramme zur Erkennung von Spam auf Client- oder Server-Ebene.
  • Antispyware: Software, die Dateien auf dem Computer mit einer Datenbank bekannter Spyware-Signaturen vergleicht.

Verwandte Einträge: